Was bringt die Welt von morgen?

Was bringt die Welt von morgen?

Digital, vernetzt, verletzlich: Vertrauen in unsicheren Zeiten.

 

I have a dream


28. August 1963. Tausende Menschen hören Martin Luther King gebannt zu. Sie spüren, mit diesem Mann könnte sich alles verändern. Er spricht aus, was sie denken, was sie fühlen. Er verleiht ihrer Sehnsucht Worte: „I have a dream.“ Martin Luther King spricht seine Träume aus. Das, was er sich für die Zukunft wünscht. Er will sich nicht mit den Missständen zufrieden geben. Er will sich nicht damit abfinden, wie die Situation sich entwickeln könnte, wenn er oder andere keine Stellung beziehen. Und damit lässt er die Hoffnung wachsen, dass Veränderung möglich ist. 

Martin Luther King (Foto: Marion S. Trikosko, via Wikimedia Commons [Public domain])

 

Was erwarte ich von der Zukunft? Wann nehme ich mir schon mal richtig Zeit, darüber nachzudenken? Zu träumen, Gutes zu planen und umzusetzen. Missstände wahrzunehmen und zu schauen, wie ich sie verändern kann. Ich persönlich schwanke oft zwischen absolutem Tatendrang, purer Vorfreude und dem Gedanken, mich einfach nur zu verstecken und alles seinen Lauf nehmen zu lassen.

Wie kann ich mich dem Ganzen gut nähern? Und nicht mit Angst, sondern mit Freude der Zukunft entgegengehen? Diese Seite ist eine Einladung, sich Zeit zu nehmen und sich auf eine Art Reise zu begeben. Sich Fragen zu stellen und auch Fragen gestellt zu bekommen. Und bei all dem auch Gott zu fragen, was er denkt. Denn wenn uns jemand Hoffnung schenken kann, dann ganz gewiss er! 


 

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Gott gehört die Zukunft

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Was kommt auf uns zu?

Audiobeitrag Zuversicht trotz Corona

 

 

2020 ist etwas passiert, das viele wirklich nicht erwartet hatten. Unsere Welt war auf einmal im Ausnahmezustand. Und es ging so schnell. Kontaktsperre, geschlossene Grenzen, geplatzte Träume. Von einem Tag auf den anderen wurde bei den meisten der Alltag völlig auf den Kopf gestellt. Und die Zukunft, wie wir sie uns vorgestellt hatten, war plötzlich so unsicher.

Und dennoch – mitten im Corona-Chaos ist Schönheit entstanden. Nachbarn haben einander geholfen, waren für einander einkaufen oder mit dem Hund gassie. Bäcker haben Pflegekräften und Menschen aus anderen systemrelevanten Berufen Backwaren geschenkt. Der Kontakt zur Familie oder zu Freunden ist neu aufgelebt – wenn oft auch nur mit Abstand per Videochat. 

 

In all dem Unsicheren, dem Schwierigen und auch dem Schönen, stellen sich mir einige Fragen: Wenn ich nicht weiß, was morgen ist, wie es mir oder meinen Lieben gehen wird – gibt es etwas oder jemanden, auf den ich mich verlassen kann? Was bleibt, wenn meine Ziele scheitern und Unvorhersehbares eintrifft?

Wie kann ich auf mein Herz aufpassen, dass ich nicht bitter werde, sondern immer noch Freude und Liebe habe? Hoffnung, die mir hilft meinen Nächsten zu sehen und auch ihm Hoffnung zu schenken. Und was kann ich tun, wenn die Angst vor der Zukunft meine Gedanken bestimmt? Gehen wir dem mal auf den Grund.

Habe keine Angst, deine unbekannte Zukunft einem bekannten Gott anzuvertrauen!
– Corrie ten Boom, Schriftstellerin (1892-1983) 

 

3 Tipps gegen Zukunftsängste

 

1. Machen Sie sich klar, wovor Sie Angst haben

Fassen Sie es in Worte. Oft hilft es schon, sich die Ängste anzusehen, um zu merken, ob sie begründet oder übertrieben sind. Stellen Sie sich die Fragen: Werde ich in einem Tag, einer Woche oder einem Jahr noch daran denken? Oder wäre es letztenendens gar nicht so dramatisch, wenn ich zum Beispiel im nächsten Meeting auf der Arbeit nicht glänze?“

Spüren Sie auf, was hinter Ihrer Angst steht. Vielleicht die Sorge, nicht gut genug zu sein, oder abgewiesen, allein gelassen zu werden? Möglicherweise entdecken Sie so Muster und Grundängste, die Sie entkräften können. 

2. Sprechen Sie über Ihre Ängste

Auch wenn es Sie herausfordert, suchen Sie sich jemanden, dem Sie sich anvertrauen können. Die eigenen Gedanken auszusprechen kann sehr erleichternd sein. Es tut einfach gut, gesehen, gehört und ernst genommen zu werden. Und wer weiß, vielleicht sind Sie mit Ihrer Angst gar nicht alleine und Ihr Gegenüber hat wertvolle Tipps parat.

Durch ein Gespräch haben Sie die Chance, eine andere Perspektive zu bekommen. Ihre Situation neu zu ordnen, in Relation zu setzen und Ihre Erwartungen zu überdenken. Und wenn jemand Ihre Gedanken kennt, kann er Ihnen den Rücken stärken und positive Veränderungen mitfeiern.

 

3. Machen Sie einen Tapetenwechsel 

Gehen Sie raus in die Natur. Betrachten Sie etwas anderes, als ihre gewohnten vier Wände. Von einem Berg aus sieht die Welt gleich ganz anders aus. Und in die Weite zu blicken hilft oft, eine neue Perspektive zu bekommen.

Wann haben Sie das letzte mal an einer duftenden Blume gerochen? Oder Vögel beobachtet und  bewusst ihrem Zwitschern zugehört?

Ihre Umgebung, den jetztigen Moment, wahrzunehmen, kann Ihnen helfen, aus dem Sorgenkarussell herauszukommen. Sie haben es bis hierher geschafft. Irgendwie hat Gott Sie schon durchgebracht. Warum sollte es dann nicht auch in Zukunft so sein?

Audiobeitrag mutlos - wohin mit der Angst

 

 

     

     

    Während einer Auszeit in Canada merkt das Ehepaar Beate und Olaf Hoffmann, wie gut es ihnen tut, in der Natur zu sein. Zurück in Deutschland schaffen sie sich immer wieder kleine Auszeiten – mitten im Alltag.

    Olaf Hoffmann sagt: „Das Ziel ist nicht auszusteigen. Wir sind Einsteiger ins Leben. Und um einzusteigen, gehen wir ab und zu mal raus. Ich möchte hinterher intensiver schmecken, fröhlicher Leben und meine Lebenszeit ausschöpfen.“

    Schicksalsschläge


    Viele Menschen haben zumindest einen groben Plan für ihr Leben. Für manche ist es beispielsweise Heiraten, Kinderkriegen und ein Haus bauen. Für andere steht eine Gesangs- oder Sportkarriere im Vordergrund. Doch was, wenn ein Unfall oder eine schlechte Nachricht vom Arzt die Träume platzen lässt?

    In meiner ganzen Schwäche, in meinem ganzen Schmerz, lässt Gott mich nicht alleine. Und das ist ein unbeschreibliches Gefühl, zu merken: Gott ist da, auch wenn alles andere um mich herum dunkel ist. – Regina Neufeld

     

    Regina Neufeld (Foto: Mel Erdmann)

     

     

     

     

    Als Regina Neufeld mit dem dritten Kind schwanger wird, ist die Freude grenzenlos. Doch bei ihrem Sohn Samuel wird kurz nach der Geburt der Gendefekt Trisomie 18 diagnostiziert. Seine Lebenserwartung liegt damit bei wenigen Tagen bis Wochen. Samuel stirbt nach 54 Tagen.

    Für Regina und ihre Familie bedeutet das Stillstand. Und doch erleben sie, wie mitten in ihrer Trauer, der Wut und all den Fragen, Gott dennoch gut ist.

     


    54 Tage mit Samuel

    Als ihr Baby kurz nach der Geburt stirbt, ist Regina Neufeld wütend auf Gott.

     


    Anhalten, hinsehen, begegnen

    Wie mich ein Artikel inspirierte, Menschen bewusster wahrzunehmen.

     

     

    Leukämie. Als Katharina Wecks fünfjähriger Sohn diese Diagnose bekommt, ist die Familie plötzlich im Ausnahmezustand. Alltägliches tritt ungefragt in den Hintergrund. Jetzt zählt etwas ganz anderes.

    Dadurch, dass ich am Boden war, habe ich die Gegenwart Gottes gespürt. Es gab Momente, wo ich gemerkt hab: das tut ihm mega weh. Er sieht mich hier sitzen und sieht meine Verletztheit, sieht wie ich kämpfe und sagt: „Tut mir Leid Katharina. Ich hab dich echt lieb. Der Grund ist nicht, dass mir das Ganze egal ist – im Gegenteil. Ich bin die ganze Zeit bei dir.“ – Katharina Weck

     

    Katharina Weck (Foto: Privat)

     

     

     

    Katharina gibt ihren Job auf, um ihrem Sohn beistehen zu können. Halt dafür findet sie in ihrem Glauben, denn sie erlebt Gott als jemanden, der bei einem bleibt. Den sie anschreien darf, mit dem sie diskutieren darf. Bei dem sie weinen und flehen kann. Und, der ihr zusagt, dass er über ihrem Jungen wacht.

    So beginnt Katharina ein Dankbarkeitstagebuch und entdeckt Schönheit im alltäglichen Kampf gegen den Krebs.



    Nie tiefer als in seine Hand

    Rolf-Dieter Wiedenmann spricht darüber, wie man Trauer erlebt, durchlebt und überlebt.
     


    Leben tut weh! – wo ist Gott im Leid?

    Dr. Ana-Maria Kreuter zeigt Wege auf, wie man Leid ertragen kann, ohne zu verzweifeln.
     


    Warum all das Leid?

    Pfarrer Ulrich Parzany zeigt, welche Antworten die Bibel auf die Leidfrage gibt.
     

     

    Sie sind so jung, so vor allem Anfang, und ich möchte Sie, so gut ich es kann, bitten, Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossenes Stuben und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.
    Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein. – Rainer Maria Rilke, Lyriker (1875-1926)

     

     

    Sucht nach Sicherheit?


    Dieses schreckliche Gefühl, etwas oder jemandem wehrlos ausgeliefert zu sein. Unvorbereitet. Nicht mehr weg zu kommen. Und selbst wenn, ist da die Angst, dass danach alles schlechter ist, als zuvor. Nein, das will keiner erleben. Deshalb werden unzählige Vorkehrungen getroffen, um sich bestmöglich abzusichern. Jedes kleine Detail wird durchdacht, damit es auch wirklich nach Plan läuft.

    Sind wir süchtig nach Sicherheit? Danach die Kontrolle zu bewahren, auch wenn uns immer wieder bewusst wird, dass wir sie gar nicht haben? Was ist wirklich sicher? Worauf oder auf wen können wir uns verlassen?

    Beitrag Sucht nach Sicherheit (Bild: Chris Montgomery / unsplash.com)

     

     


    Halt und Sicherheit

    Wer stillt unsere Sehnsucht nach Halt und Sicherheit im Leben? Wie kann man in unsicheren Zeiten zufrieden sein?

     


    Sicherheit: die Dosis macht‘s

    In einer zunehmend unüberschaubaren Welt sehnen wir uns nach Sicherheit. Doch ein Leben ohne Unsicherheit ist eine Illusion.

     


    „Da bin ich (mir) sicher...“

    Im Leben kann alles anders kommen, als gedacht. Von der menschlichen Sehnsucht nach Halt und Sicherheit.



    So viel ist (un)sicher!

    Auf unserer Schwerpunktseite zum Thema Sicherheit zeigen wir, warum wir gerade heute Mut und Vertrauen brauchen.

     


    Am Berg gut gesichert

    Es braucht einen verlässlichen Bergführer, um sicher auf dem Gipfel anzukommen. Bezogen auf den Lebensweg, kann das nur Jesus sein.

     


    Auch in Nacht und Sturm

    In den Stürmen des Lebens ist die beste Entscheidung, Vertrauen zu Jesus zu haben und daran festzuhalten.


     

    ​Die Angst vor Fehlern
     

    „Wenn ich dies mache, dann passiert das. Doch wenn ich das nicht mache, dann passiert dies. Und wenn ich…“ So verliere ich mich in endlosen Gedankenketten. Am Ende entdecke ich, dass ich immer noch nicht an alles gedacht habe. Es gibt immer Möglichkeiten, einen Fehler zu machen.
    Doch sind Fehler wirklich so schlimm? Ist es nicht sogar befreiend, mal etwas falsch machen zu dürfen? Mich an etwas probieren zu können und nicht alles auf Anhieb schaffen zu müssen?
     

    Heiko Kienbaum ist erfolgreich in seinem Job im Vertrieb. Er hat Millionen auf dem Konto und lebt im Luxus. Doch mit einem Schlag wendet sich das Blatt und Heiko weißt nicht mehr, wie er seine Familie ernähren soll. 

    Doch mitten im Scheitern erlebt er etwas, das er bis dahin nicht kannte: Freiheit und bedingungslose Liebe. Er selbst sagt, dass sein Scheitern sein größter Gewinn war.

     


     


    Dieser Fehler gehört mir!

    In drei Schritten zu einem befreiten Umgang mit Schuld und Scham.

     


    Darf ich scheitern?

    Matthias Frey spricht darüber, wie man mit Scheitern umgehen kann.

     


    Wie konnte ich nur!?

    Von der Herausforderung, sich immer wieder selbst zu verzeihen.

     

    Eine lachende, unbeschwerte Frau im Wald (Foto: Jamie Brown / unsplash.com)

     

     

    Wer perfekt ist, wird allenfalls bewundert, nicht geliebt. – Cornelia Mack, Autorin und Referentin

     

    Cornelia Mack zeigt auf, wie Perfektionismus einschränken und schaden kann. Sie selbst hat jahrelang unter einem perfektionistischem Lebensstil gelitten. In diesem Vortrag zeigt sie Wege auf, wie man davon frei werden kann. Sie veranschaulicht, dass Gott uns Menschen liebt, sogar mit all unseren Fehlern und Schwächen. 

     

    Der ultimative Tipp gegen Sorgen
     

    In seiner vielleicht berühmtesten Rede – in der Bergpredigt – macht Jesus eine steile Aussage über das Sorgen:

    Darum sage ich euch: Macht euch keine Sorgen um euer Leben, was ihr zu essen oder zu trinken habt, und um euren Leib, was ihr anzuziehen habt! Das Leben ist mehr als Essen und Trinken, und der Leib ist mehr als die Kleidung! (Matthäus 6,25).

     

    Theologe und Redakteur Steffen Brack (Foto: Carsten Meier / ERF Medien)

     

     


    Damit lädt Jesus uns ein – Sie und mich auch – , realistisch nach vorne zu blicken. Und angesichts all der Unwägbarkeiten, die die Zukunft für uns bereit hält, das einzige zu tun, das wirklich sinnvoll ist: nämlich Gott zu vertrauen. Unserem Schöpfer voll und ganz zuzutrauen, dass er uns durchbringen wird. Dass er uns versorgen wird. Jeden Tag aufs Neue. »weiterlesen 
     


    Die Angst vor morgen überwinden 

    Die Sorgen loslassen und Vertrauen wagen – Jesus macht‘s möglich.

     


    Sorge und Vertrauen

    Sorgen belasten das Leben. Dabei gibt‘s gute Gründe, mit Vertrauen durchs Leben zu gehen.

     


    Gelassen leben trotz Sorgen

    Schwester Teresa Zukic erzählt, was ihr Leben reich macht und wie man trotz Sorgen gelassener lebt.


    Leichter leben ohne Sorgen

    Autor Daniel Plessing zeigt, wie man von einem Sorgenmenschen zu einem Vertrauensmenschen wird.

     


    Echtzeit: Sorgen kannst du vergessen

    Jörg Dechert lädt ein, von Jesus zu lernen, wie man leben kann ohne von Sorgen überlastet zu werden.  

     


    Das Glück des Loslassens

    Autorin Kerstin Wendel zeigt, wie wir mehr Leichtigkeit in unser Leben bringen können.

    Kontrolle – festhalten oder abgeben?


    Letztenendens geht es beim Thema Kontrolle doch darum, dass ich nur mir selbst vertraue. Ich muss selbst für mich sorgen, kein anderer meint es so gut mit mir, wie ich selbst. Wenn ich die Dinge kontrolliere, hab ich die Garantie, dass mein Leben gut wird. Oder?
     

    „Ich kann selbst entscheiden, wie ich reagieren will.“ „Ich habs selbst in der Hand wie ich meine Zukunft gestalte.“ „Ich muss nur dies und jenes tun, dann wird alles gut.“ Ich bin oft kein Fan von Sätzen wie diesen. Ja, ich glaube, da steckt Wahrheit mit drin, aber sie bauen auch richtig Druck auf. Lassen mich glauben, dass ich leisten muss, gut sein muss, für mein Glück verantwortlich bin

    Ich merke, dass ich gar nicht nur von mir abhängig sein will. Ich will gar nicht immer super aufmerksam sein, um ja keine Chance zu verpassen. Ich will mich nicht nur auf meine Leistung verlassen. Darauf, dass ich gesund bin, jung und schön. Denn was ist, wenn ich das nicht mehr bin? Wenn meine Anstrengungen nicht reichen und ich mein Glück nicht erarbeiten kann?

     

    Ein Mensch rennt einen Berg herunter. Das Bild ist schwarz-weiß. (Foto: asoggetti / unsplash.com)

     

     

    Diese Gedanken sollen keine Ausrede dafür sein, keine Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen! Nach dem Motto: „Ich habs ja nicht selbst in der Hand, deshalb lass ich alles auf mich zukommen.“ Es ist für mich viel mehr eine Einladung, die Last, dass mein Leben um jeden Preis gelingen muss, abzugeben.

    Ich darf und will träumen, meine Zukunft gestalten. Und das in der Zuversicht, dass Gott mir zugewandt ist. Ich darf Gutes für die Zukunft erwarten. Ich muss mich nicht ‚zersorgen‘, sondern darf die Last der Kontrolle abgeben.

    Digitalisierung – eine schöne neue Welt?


    Die Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft in rasanter Weise. Die Weiterentwicklung der sogenannten Künstlichen Intelligenz ist dabei ein entscheidender Faktor. Wie kann ich da einen Überblick behalten? Was kommt auf mich zu? Und wie passen Digitalisierung und der christliche Glaube zusammen? 
     


    Christliches Menschenbild und Digitalisierung

    Über die Chancen und Risiken einer revolutionären Entwicklung.
     


    Wie gestalten wir gemeinsam die Zukunft im Internetzeitalter 4.0?

    Prof. Dr. Heiner Lasi über die nächste Stufe der Digitalisierung.
     


    Datensicherheit: als Christ in einer digitalisierten Welt leben

    Sind wir wirklich berechenbar? Wie können wir steuern, wer welche Daten von uns bekommt und wie er sie nutzt?

    Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren. – Jeremia Kapitel 29, Vers 11, die Bibel

     

     

    ERF Mitarbeiter zum Thema Zukunft

     

     

    Perspektivwechsel

    Als ich vor kurzem erst nachts nach Hause kam und noch nicht schlafen konnte, hab ich mich an mein offenes Fenster gestellt. In meinem Kopf waren viele Fragen, wie es in meinem Leben weitergehen soll. „Wo werde ich in naher Zukunft wohnen? Bekomme ich Arbeit? Wie kann ich wichtige Entscheidungen, die gerade anstehen, gut treffen?“

    Aus den Fragen wurde ein Gebet, dass Gott mir einen Platz bereitet. Und als ich da so stand, die dunklen Häuser meiner Nachbarschaft anschaute, erfüllte ein Gedanke mein Herz: Gott hat es irgendwie geschafft, dass ich jetzt hier bin.

    Ich hatte eigentlich andere Pläne, doch ich bin so dankbar, genau jetzt genau hier zu sein. Wenn Gott mir bis hierhin einen Weg gezeigt hat – mal offensichtlich, mal Schritt für Schritt – dann will ich darauf vertrauen, dass er das auch weiterhin macht. Das nimmt meinen Entscheidungen die Schwere und schenkt mir Freude im Blick auf die Zukunft.

    Weil ich weiß, ich muss das nicht alleine schaffen, ich darf Schritt für Schritt gehen. Mit offenen Ohren, offenenen Augen und einem offenen Herzen. Mal sehen, wohin es als nächstes geht.

     


    Gottes Traum für mein Leben

    „Was hat Gott mit mir vor?“ Auf unserer Sonderseite zum Thema Berufung finden Sie hilfreiche Impulse.

     


    Generation Unentschlossen

    Weil alles möglich ist, sind wir heillos überfordert: Der Lückenprofi Stephan Münch gibt Tipps.

     


    Erwartungsvolle Gedanken

    Was uns dabei hilft, mit Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

    »Ich bin das Alpha und das Omega, der Anfang und das Ende«, spricht der Herr und Gott, der ist, der immer war und der noch kommen wird, der Allmächtige. – Offenbarung Kapitel 1, Vers 8, die Bibel


     

    Gottes Sicht auf die Zukunft


    Gott kennt die Zukunft. All das, was noch ungewiss und nicht verfügbar ist, kennt er schon jetzt. Und noch nie ist etwas passiert, das er hatte kommen sehen. Das übersteigt meinen Verstand. Aber auf der anderen Seite schenkt es mir Frieden im Herzen. Gott hat die Zeiten in der Hand, den Anfang der Welt, die Gegenwart und auch die Zukunft. Doch was ist Gottes Absicht mit der Welt? Was passiert in der Zukunft?
     

    Eine Frau liest in der Bibel.

     

     

    In der Bibel gibt es viele Passagen, in denen er den Menschen genau das wissen lässt. Besonders das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung, beschreibt die Zukunft sehr bildhaft. Für die meisten Menschen sind die Botschaften daraus aber rätselhaft und schwer zu verstehen.

    Ulrich Neuenhausen dagegen sagt, die Offenbarung ist das Buch, das glücklich macht! Der evangelische Theologe und Leiter des Forum Wiedenest wünscht sich, dass Menschen ihre Angst und Scheu vor dem letzten Buch der Bibel verlieren. Er macht Mut, den Trost, die Hoffnung und die Ermutigung, die in der Offenbarung stecken, neu aufzuspüren.

     


    Der Himmel: Perspektive Ewigkeit​​​

    Die Ewigkeit hat mehr mit der Erde zu tun, als uns gemeinhin bewusst ist.

     


    Die Ewigkeit ist nicht ewig weit weg

    Über eine Sehnsucht, die durch nichts von dieser Welt gestillt werden kann.

     


    Das bessere Jenseits

    Warum wir in Jesus eine begründete Hoffnung für die Zukunft haben.

     

    Wenn wir in uns selbst ein Bedürfnis entdecken, das durch nichts in dieser Welt gestillt werden kann, dann können wir daraus schließen, dass wir für eine andere Welt erschaffen sind. – C.S. Lewis, Autor (1898–1963) 

     


    Gottvertrauen und Vorsorge
     

    Ich habe aktuell nicht viele Versicherungen abgeschlossen. Und wenn ich ehrlich bin, gehe ich dem Thema Altersvorsorge auch noch ein bisschen aus dem Weg. Irgendwie will ich da noch nicht dran denken – und überhaupt, ich weiß doch gar nicht, was morgen kommt, geschweige denn was in 30 Jahren ist. 

    Und doch glaube ich, dass es wichtig ist mir Gedanken darüber zu machen. Denn trotz der Unsicherheiten gibt es Bereiche, die ich einigermaßen abschätzen kann. Was ist also ein guter Weg mich dem Thema Vorsorge zu nähern? Und wie spielt mein Gottvertrauen da mit rein?

    Kann Vorsorge nicht mehr sein, als die lästige Auseinandersetzung mit Dingen, die eintreten könnten? Vielleicht hilft sie sogar, einen Freiraum zu schaffen um mein Leben aktiv zu gestalten.

    Zwei Menschen mit Fallschirm schweben im bewölkten Himmel.(Foto: Amber Turner / unsplash.com)

     

     

     

     

     
    Auf den Lebensabend vorbereiten  

    Micheal Kotsch bietet Hilfestellungen zu ethischen Entscheidungen rund ums Thema Altern. 

     


    Träume kennen kein Alter

    E​​​​​llen Nieswiodek-Martin ermutigt, die Möglichkeiten der zweiten Lebenshälfte zu entdecken.

     


    Gute Planung hält gesund

    Mit dem Lebensteppich hilft Lebensberater Thomas Oetzmann, ein aktives Leben planvoll zu gestalten.

     

    Mehr zum Schwerpunktthema im Magazin ERF ANTENNE


    Was am Ende bleibt


    Ich komme wieder zu den Worten vom Anfang. Ich habe mir viele Gedanken zum Thema Zukunft gemacht. Einige davon habe ich auch in Worte gefasst. Ich hab meine Ängste angeschaut und hinterfragt. Und ich bin immer noch eine Fragende geblieben.

    Doch meine Sehnsucht nach einer guten Zukunft ist gewachsen – und die Sicherheit, dass mein Leben und auch die Weltgeschichte in Gottes Hand ist. Aber am größten ist die Hoffnung in mir, dass ich träumen darf, und so die Zukunft mitgestalten kann. Denn ich glaube fest, dass ich Gutes erwarten darf. Also will ich so durch die Welt gehen, mit offenen Ohren, offenen Augen und einem offenen Herzen. Weil ich weiß, dass Gott für mich ist. 

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