/ Glaube + Denken

Christliches Menschenbild und Digitalisierung

Dr. Volker Jung über die Chancen und Risiken einer revolutionären Entwicklung.

Virtuelle Kunstfiguren, sogenannte Avatare, sind in einigen Ländern schon in etlichen Bereichen der Gesellschaft im Einsatz – sei es in der Altenpflege oder auch als Nachrichtensprecher. Die digitale Revolution ist in vollem Gange und wird unserer Gesellschaft einen epochalen Umbruch bescheren. Schon träumen die „Macher“ im Silicon Valley von Unsterblichkeit und Transhumanismus.

Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau sowie „Medienbischof“ der EKD, plädiert dafür, die Digitalisierung weder zu verdammen noch in den Himmel zu heben. Für ihn kommt es darauf an, sich mit der Digitalisierung und ihren Folgen pragmatisch auseinanderzusetzen und sie mitzugestalten – gerade auch als Kirche: Wo gilt es Grenzen zu ziehen, welche Chancen sind zu erkennen und zu nutzen? Dabei steht das Menschenbild für ihn im Mittelpunkt: Es darf nicht nur danach gefragt werden, was technisch möglich ist, sondern maßgeblich muss vor allem sein, was dem Menschen gut tut im Blick auf seine Rechte und seine Würde.


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