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Die Weisheit der Endlichkeit

Was uns das Ende über ein gutes Leben lehrt.

 

Die Corona-Pandemie ist mehr als nur eine weltweite Gesundheitskrise, sie ist auch eine Vertrauenskrise: Viele sind verunsichert, haben Angst vor dem Virus,  vor der Pandemiepolitik, vor Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit und vor der Unberechenbarkeit des bisher Alltäglichen. Ja, wenn wir als Menschen verunsichert sind, haben wir Angst. Und dann geht unser Gehirn in den Modus „Gefahrenabwehr“: Wir sehen vor allem auf das Kurzfristige und auf das Negative. Gott dagegen sieht etwas anderes.

Gott hat ein viel größeres Bild vor Augen, als man in Verunsicherung, Angst und Gefahrenabwehr-Denken sehen kann. Der Apostel Paulus zeichnet dieses Bild im Neuen Testament so: Unsere Bedrängnis, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.
(2. Korinther 4,17-18).

Neueste Beiträge zum Thema

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18.11.2021 / Das Gespräch

Das kurze Leben von Tobias

Johannes Roller erzählt die traurig-schöne Geschichte seines Sohnes Tobias, der nur acht Jahre alt wurde.

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12.11.2021 / ERF Mensch Gott

Das Leben neu lernen

Nelli Walter erleidet einen Schlaganfall. Ihr Mann Marcus weiß nicht, ob sie überlebt.

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05.11.2021 / ERF Mensch Gott

Abschied von Nico

Als ihr kleiner Sohn stirbt, kämpfen Nelli und Marcus Walter mit ihrem Glauben.

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Mut zum Leben: die Ewigkeit gehört dazu

In der Bibel ist die Rede vom ewigen Leben, das Jesus Christus seinen Followern verspricht. Wie ist das gemeint, wie erlangen Menschen die Ewigkeit und hat diese Perspektive einen Mehrwert für unser Leben?

 

 

Der heimliche Herr der Welt
 

Irgendwann im Leben begegnet jeder Mensch einmal dem Tod. Das ist dann nicht irgendein fremder Tod, der mich nichts angeht, sondern das wird mein Tod. Auf vielfache Weise nähert er sich, durch Verlusterfahrungen jeder Art, durch das Sterben anderer, durch eigene Krankheiten und Begrenzungen oder irgendwie. Plötzlich erschrecke ich und merke: Mein Leben ist begrenzt und dagegen kann ich nichts machen. Wer Jesus Christus freiwillig zu seinem Herrn macht, ist aus dem Sklaventum des Todes freigekauft. 

 

Wenn der Tod machtlos ist
 

Manchmal ist es gut, wenn mich jemand an eine Tatsache erinnert, die mir aus dem Blick zu geraten droht. „Gott meint es gut mit mir“ ist eine solche Tatsache, an die ich immer wieder einmal erinnert werden muss.

Eine andere Tatsache hält der Apostel Paulus in seinem zweiten Brief an Timotheus fest.

Paulus schreibt: „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ (2. Timotheus 1,10)

 

Wer hat das letzte Wort?
 

Pfarrer Ulrich Parzany geht der Frage nach, ob es nach dem Tod etwas zu gewinnen gibt: Freuen Sie sich auf den Himmel? Wie ist das mit der Auferstehung? Wahn oder Wirklichkeit? Glauben wir an ein ewiges Reich bei Gott? Freuen wir uns auf Jesus Christus am Ende unserer irdischen Zeit? Das Loslassen fällt schwer: mein Haus, mein Auto, mein Urlaub, mein Geld. Und natürlich hängen wir an den Menschen, die wir lieben. Der Apostel Paulus stellt die Verhältnisse auf den Kopf. Er sagt im Philipperbrief: „Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn.“ 

 

Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen.

Albert Schweizer (1875-1965)

Vom Tod bedroht und zu Jesus gefunden

Es gibt Menschen, die geraten in tödliche Situationen. Im Angesicht des drohenden Endes finden sie Jesus – und leben entgegen aller Wahrscheinlichkeit weiter.

 

Nahtoderfahrung: vom Tod zurückgekehrt

 

Frank Breido hat Leukämie im Endstadium. Die Ärzte geben ihm noch drei Monate zu leben. Er schließt mit seinem Leben ab. Es geht ihm zunehmend schlechter. Sein Körper verfällt bis zum multiplen Organversagen. Laut Krankenakte ist er 15 Minuten lang klinisch tot. In dieser Zeit hat er eine Nahtoderfahrung und sagt: Ich war im Himmel und bin Jesus begegnet.

 

Flucht ins Ungewisse mit rasender Angst

 

Auf der Suche nach Freiheit verlässt Hasti Parsigohar ihr Heimatland Iran. Eine gefährliche Reise. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben lässt sie als Flüchtling in ein baufälliges Boot steigen. Mitten auf dem Meer bricht Wasser ein. Das Boot beginnt zu sinken. Hasti erinnert sich, dass türkische Christen ihr kurz zuvor von Jesus erzählt hatten. In ihrer Panik schreit sie zu ihm um Hilfe.

 

Lebensmüde nach Tod des Sohnes

 

Im Iran engagiert sich Azar während der islamischen Revolution in einer politisch radikalen Gruppierung. Als alles auffliegt gerät sie in Lebensgefahr und muss in den Untergrund abtauchen.

Sie flieht und fängt in Deutschland ein neues Leben an. Aufgeben kennt sie nicht – bis ihr Sohn mit 17 Jahren plötzlich stirbt. Danach hat Azar nur noch einen Wunsch: Ihrem Sohn in den Tod zu folgen.

 

Sterbehilfe und Suizid: Ist das für Gott eigentlich okay?

Warum Gott über Leben und Tod entscheidet – und nicht Ärzte.
 

 

Hilfe zum Überleben nicht zum Sterben gefragt
 

Hochrangige evangelische Theologen haben sich gegenüber der FAZ für die Möglichkeit von Sterbehilfe in kirchlich-diakonischen Einrichtungen ausgesprochen. Zu ihnen gehören laut FAZ der Hannoverscher Landesbischof Ralf Meister und der Präsident der Diakonie, Ulrich Lilie. 

 

„Das Leben liegt allein in Gottes Hand“
 

Am Lebensende können schmerzvolle Krankheiten den Sterbeprozess unerträglich machen. Was tun, wenn die Palliativversorgung an Grenzen stößt und Schmerzmittel nicht mehr helfen? Michael Schröder von der Stiftung ProVita über das Thema Sterbebegleitung. 

 

Sollen christliche Einrichtungen assistierten Suizid zulassen?
 

Vor dem Prozess des Sterbens braucht heute eigentlich niemand mehr Angst zu haben. Die medizinische Forschung ist weit fortgeschritten. Schmerzen können gelindert werden. Und doch gibt es vereinzelt Menschen, die sagen: Ich möchte mein Leben selbstbestimmt beenden.


 

Engel verhindert Selbstmord

 

Als er zehn Jahre alt ist, begegnet Thomas Baur im Traum einem Engel; diese Erfahrung lässt ihn durchhalten, denn seine Kindheit ist geprägt von Angst und Gewalt. Bereits vor seinem zehnten Lebensjahr hatte er mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen.

Doch das ist nicht sein letztes übernatürliches Erlebnis. Er sagt: Ich wurde in den Himmel entrückt, bin dort meinem verstorbenen Vater begegnet – und habe Liebe empfunden.

 

*Die Woche für das Leben richtet jedes Jahr den Blick auf Menschen mit Selbstmord-Gedanken.

 

Ich bin die Auferstehung, und ich bin das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, selbst wenn er stirbt.

Jesus Christus, die Bibel in Johannes 11,25

Trauern – Weiterleben nach der Katastrophe

Wenn unheilbare Krankheiten oder Unfälle geliebte Menschen plötzlich aus dem Leben reißen, bleiben die nächsten Angehörigen und Freunde meist fassungslos zurück. Und es dauert oft lange, bis Betroffene darüber hinwegkommen.
 

 

Nie tiefer als in seine Hand


Wie erlebt man Trauer, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat? Wie durchlebt man Trauer und wie überlebt man sie und wie sieht eine gute Trauerbegleitung aus?

 

Der Trauer eine Stimme geben


Wie Susanne Ospelkaus auf ihrem Weg der Trauer lernte, jedes Quäntchen Glück wertzuschätzen, die Lebensfreude zu bewahren und neuanzufangen.

 

Der Trauer ins Auge sehen


Was die Bibel zum Tod eines geliebten Menschen sagt und wie wir Trost erfahren können. Der Tod eines geliebten Menschen wirft oft eine Reihe von Fragen auf, wie etwa…


 

Umgang mit Trauer

 

Was die Bibel zum Tod eines geliebten Menschen sagt und wie wir Trost erfahren können. Der Tod eines geliebten Menschen wirft oft eine Reihe von Fragen auf, wie etwa…

 

Loslassen von Menschen, Orten, Zeiten, Träumen

 

Verlust-Erfahrungen und die damit verbundene Trauer sind untrennbar mit unserem Leben verknüpft.

„Unser Leben ist eine Summe von Trennungen, gewollten oder ungewollten, verschuldeten oder erzwungenen, heilsamen oder tragischen. Es ist ein immerwährendes Abschiednehmen und Loslassen von Menschen, von Orten, von Zeiten, von Idealen, von sich selbst.“ Dieses Zitat von Hans-Jürgen Schultz macht deutlich, dass Verlust-Erfahrungen zum Leben schmerzhaft dazugehören.

 

Trotz meiner Erfahrungen, weiß ich, dass Gott gut ist. Ich verstehe es zwar noch immer nicht, was daran gut sein soll, dass mein Mann gestorben ist. Ein Vergleich von Corrie ten Boom hilft mir aber dabei. Sie hat ihn gebraucht, um unverständliche und schwere Abschnitte des Lebens einzuordnen. Sie besaß ein Stickbild mit einer wunderschönen Krone. Von vorne betrachtet fügt sich jeder Faden ins Bild und ist am richtigen Platz. Das ist Gottes Perspektive. Unsere Perspektive ist die Rückseite. Dort sieht man ein großes Fadenwirrwarr [...].

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Cornelia Mandt (Foto: Carsten Meier / ERF Medien)

 

 

Wenn Gott tröstet

Trauernde, die Angehörige verloren haben, können in eine Glaubenskrise kommen. Wie erfahren sie Trost?

 

Hoffnung ist stärker als der Tod

 

Regina Neufelds Sohn bekommt kurz nach der Geburt die Diagnose Trisomie 18. Seine Lebenserwartung liegt bei wenigen Tagen bis Wochen. In „Das Gespräch“ erzählt Regina Neufeld von der dunklen Wolke die sie einhüllte, der Wut auf Gott und den Lichtstrahlen die ihr neue Hoffnung schenkten. 

 

Gott, der wahre Tröster 

 

Jürgen Neidhart über Jesaja 66,13: „Vielleicht ist es Ihnen auch schon einmal so ergangen wie mir. Vor einiger Zeit erfuhr ich von der schweren Krebserkrankung eines Bekannten. Jahrzehnte nach seinem berufsbedingten Kontakt mit Asbest wurde er todkrank. In solch einer Situation braucht es Trost [...].“

 

Trost gibt Kraft

 

Unverhofft kann ein Mensch an seine Grenzen kommen – beim Tod eines lieben Menschen zum Beispiel, beim ärztlichen Befund einer sehr schweren Krankheit, beim Verlust des Arbeitsplatzes oder beim zwingenden Wechsel des Wohnortes. Untröstlich ist mancher, der erlebt, dass sich ein Freund oder eine Freundin von ihm trennt oder ein Ehepartner eine neue Beziehung reizvoller findet als seine Ehe.

Buchtipps

Es ist oft schwierig, sich mit dem Tabuthema „Tod“ auseinanderzusetzen. Die folgenden Bücher helfen dabei:

Das Buch Viel zu kurz und doch für immer (Cover: Gerth Medien)

Viel zu kurz und doch für immer

Was wir durch den Tod unseres Kindes über uns, das Leben und Gott gelernt haben.

Das Buch 99 Fragen an den Tod (Cover: DROEMER)

99 Fragen an den Tod

Leitfaden für ein gutes Lebensende. Wie wir uns auf das Sterben vorbereiten.

Das Buch Mein Deadline-Experiment (Cover: Cap-books)

Mein Deadline-Experiment

Vom fiktiven Sterben zum glücklicheren Leben. Ein Erfahrungsbericht.

 

 

ERF Mitarbeiter zum Thema

 

Der Himmel: Perspektive Ewigkeit

Die Autoren der Bibel sprechen vom Himmel in zahlreichen Bildern. Trotzdem wird klar: Die Ewigkeit hat mehr mit der Erde zu tun als uns gemeinhin bewusst ist.

Der Himmel hat es nicht leicht, er ist als Vertröstungsdroge für die Ewiggestrigen in Verruf geraten. Wer wirklich mit der Ewigkeit rechnet, braucht ihn wohl, um das Leid auf Erden besser ertragen zu können. Für Menschen, die nicht an Gott glauben, kommt ein ewiger Ort in dessen Gegenwart ohnehin nicht in Betracht. Dabei gibt es gute Gründe, sich näher mit dem Himmel zu beschäftigen [...].

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Mehr zum Thema

 

Wie bereite ich mich auf den Lebensabend vor?


Michael Kotsch sagt: „Entscheidungen müssen im ganzen Leben getroffen werden.“

 

Gibt es ein Leben nach dem Tod


Michael Kotscht fragt: „Ist nach dem Tod alles aus oder gibt es ein ewiges Leben?“

 

Kommen alle in den Himmel? – Die Sicht der Bibel

Prof. Dr. Rolf Hille fragt: „Wie sieht die Ewigkeit aus – für die Menschheit als Ganze?“


 

Mehr zum Thema im Magazin ERF Antenne

 

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Wir schieben meisterlich den Gedanken zur Seite, dass unser Leben einmal endet. Dabei liegt ein Schatz darin, diesen Gedanken zuzulassen.

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12.03.2021 / Aktuelles vom Tag

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Es ist besser, realistisch mit den eigenen Grenzen und Möglichkeiten umgehen, statt sich im Alter selbst zu überfordern.

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Nach dem Tod seiner Tochter hinterfragt Arne Kopfermann einige seiner Glaubensüberzeugungen.

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