Die Kraft der Wahl

Die Kraft der Wahl

Vom Glück guter Entscheidungen und wie sie uns nutzen

 

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Vorschaubild: Die Lage nach Jamaika

Aktuelles vom Tag / 23.11.2017

Die Lage nach Jamaika

Politikbeauftragter Uwe Heimowski ermutigt zum Gebet für Suche nach einer neuen Regierung.

 

Sofort aus den Federn springen oder noch fünf Minuten dösen? Heute mal rasieren oder lieber Zeit sparen? Toasties oder Schokomüsli? Schon morgens habe ich die Qual der Wahl und es wird im Laufe des Tages nicht besser. Circa 20.000 Entscheidungen trifft der Mensch pro Tag, sagen Verhaltensforscher. Manchmal ist es nötig, intensiv zu analysieren und zu planen. Oft aber setzt der Mensch auf Intuition und Bauchgefühl.

Wer die Wahl hat, hat die Qual, sagt ein Sprichwort. Viel schlimmer ist es aber doch, gar keine Wahl zu haben. Menschen sehnen sich nach Freiheit, weil sie selbst über ihr Leben entscheiden wollen. Demokratie soll genau das gewährleisten. In Perfektion geht das nicht. Aber ist diktatorische Fremdbestimmung deshalb besser? Andreas Odrich, Leiter der Redaktion „Aktuell und Gesellschaft“ bei ERF Medien, schwebt nicht „in einem idyllischen Politik-Himmel“. Er gibt zu, dass es ihn selbst manchmal „in den Fingern juckt“ eine Hasstirade in den Rechner zu hämmern – und erklärt, warum er sich doch immer wieder eines Besseren besinnt. Zur Einstimmung auf die Bundestagswahl feiert dieser Artikel unsere Demokratie – mit all ihren Stärken und Schwächen. Sie können ihn im Magazin ERF ANTENNE nachlesen.

Auch dieses Jahr werden wieder Millionen von Bürgern einen großen Bogen um die Wahlurne machen. Ist diese Art von Boykott richtig? Ist es für Christen am Ende die beste Option, sich aus der Politik herauszuhalten? Unsere Volontärin Annabel Breitkreuz ist der Frage auf den Grund gegangen. Sie stellt fest: „Heraushalten ist keine Lösung!“ Schließlich entwickelt sie ihre Gedanken zu einem feurigen Appell. Kleiner Nachtrag: Es lohnt sich, nach dem ersten Absatz nicht wütend wegzuklicken, sondern weiter zu lesen!

 

Wählen zu dürfen ist ein echtes Privileg und sich politisch engagieren zu dürfen, ist ein echtes Privileg. Im arabischen Frühling  2010 und 2011 sind für genau dieses Recht viele Menschen auf die Straße gegangen — und haben teilweise sogar Ihr Leben dafür gegeben. Was die Mitarbeiter von ERF Medien zum Thema „Die Wahl haben“ denken, schauen Sie sich am besten selbst in unserer kleinen Bildergalerie an.

 

In unserer Demokratie haben die Bürger die Wahl – nicht nur auf dem Stimmzettel. Sie können auch ihre Religion frei wählen und ausleben. Zu dieser Freiheit gehört auch der Wechsel der Religionszugehörigkeit. Doch oft wird die Freiheit durch das soziale Umfeld beschnitten. Als der Kurde Joshua Oktay sich entschied, Christ zu werden, rechnete er mit dem Schlimmsten. Er befürchtete, gelyncht zu werden — von seinem eigenen Vater.

 

Joshua Oktay wusste: Der Glaube an Jesus könnte ihn das Leben kosten. Trotzdem traf er eine klare Entscheidung. Irgendwie scheint das nicht so richtig in unsere Zeit zu passen. Entscheidungsfreudigkeit ist out. Wir leben in einer Zeit, in der wir uns gerne alle Möglichkeiten offen halten. Alles ist im Fluss, nichts ist wirklich endgültig. Mit Blick auf Jesus gibt es aber nur „Ja“ oder „Nein“. Warum das so ist, lese Sie hier.

 

Unsere Entscheidungen können gewaltige Konsequenzen für unser Leben haben. Umso komischer ist es, dass mehr und mehr Wissenschaftler daran zweifeln, dass wir überhaupt selbstständige Entscheidungen treffen können. Sie sind überzeugt, dass uns das Gehirn den freien Willen nur vorgaukelt. Das hieße aber, dass wir für falsche Entscheidungen unserem Gehirn die Schuld in die Schuhe schieben können. Was ist dran an diesen Behauptungen? Ist Freiheit also nur eine Illusion? Durch die neurologische Forschung erhält die Debatte ganz neue Nahrung. Hier die Zusammenfassung eines Vortrags von Prof. Dr. Wilfried Härle:

 

Ob Illusion oder echt: Der Mensch trifft Entscheidungen. Vielen fällt das schwer. Wir können uns nicht „nicht entscheiden“. Denn wenn wir es nicht tun, übernehmen das andere für uns. In unserer Reihe „Die ÜberLebensHelferin“ erwarten Sie Tipps, wie die „Mission Entscheidungen treffen“ gelingen kann.

 

Bettina Wendland vom „Family-Magazin“ weiß: „Jede Entscheidung für etwas ist immer auch eine Entscheidung gegen etwas. Ich glaube, jeder kennt diese Angst, die falsche Möglichkeit zu wählen oder etwas zu verpassen.“ Trotzdem macht sie Mut, Entscheidungen zu fällen, denn „Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung!“

 

Wer sich einen detaillierten Fahrplan für gute Entscheidungen wünscht, findet ihn in diesem Artikel von ERF-Redakteur Jörg Kuhn, der auch als Lebensberater beim Weißen Kreuz engagiert ist. Er zeigt, wie Gefühle und Verstand zusammenspielen. Und er gibt Tipps, wie Sie das optimal nutzen können, um Ihre Ziele zu erreichen.

 

Für alle Lesemuffel erklärt die ÜberLebensHelferin die Tipps aus Jörg Kuhns Artikel nochmal auf gewohnt anschauliche und liebenswürdige Weise. Für diejenigen, die das Thema danach weiter vertiefen möchten, gilt weiterhin die Empfehlung des Artikels weiter oben. 

 

 

 

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