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„Ich kann nicht empfehlen, AfD zu wählen“

Der sächsische Landesbischof und seine Sorge um Deutschland.

„Ich habe eine persönliche Aussage getroffen und keine Empfehlung für eine andere Partei ausgesprochen,“ betont Tobias Bilz, Landesbischof der ev.-lutherischen Kirche Sachsens. Mitte August hatte er in einem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst (epd) offen über seine ablehnende Haltung gegenüber der AfD gesprochen. Wesentliche Teile des von der AfD vertretenen Menschenbildes seien nicht mit dem Evangelium vereinbar, so der Landesbischof.

Aktuellen Umfragen zufolge liegt die AfD in Sachsen zurzeit bei 30%. Das Gespräch mit AfD-Politikern und potentiellen Wählern suche er trotzdem, betont Bilz gegenüber ERF: „Es ist nicht im Sinne Jesu, grundsätzlich das Gespräch mit Menschen abzulehnen.“ Zudem ermutigt der Landesbischof Kirchengemeinden, Formate zu suchen, die Meinungsbildung fördern: „Dieser Austausch muss von einer Atmosphäre geprägt sein, in dem auch Menschen, die zur AfD neigen, offen sagen können, was sie beschäftigt und bewegt.“ Regina König hat mit dem Landesbischof gesprochen.

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Kommentare (8)

M. /

Der Bischof sollte sich erstmal das Programm der AfD sorgfältig durchlesen. Außerdem ist es NICHT seine Aufgabe, eine Wahlempfehlung gegen oder für eine Partei abzugeben; auch wenn er sagt, dass das mehr

Elisabeth Ko. /

Dieses Interview bestätigt einmal mehr den Eindruck, den ich von Herrn Bilz habe. Er lässt (wie schon persönlich erlebt) Chancen verstreichen, das Evangelium zu verkünden und in die Nachfolge Jesu mehr

Caroline /

Vielen Dank für dieses interessante Kurz-Interview mit Landesbischof Bilz. Ich interpretiere seine Aussagen als Meinungsäußerung und finde sie in Ton und Form moderat. Er betont im Interview, dass mehr

Hans-Rainer P. /

Ich kann nicht empfehlen die EKD zu wählen, denn sie hält sich nicht einmal an ihr eigenes Programm, das Evangelium, und auch nicht an den HERRN seines Wortes, Jesus Christus. Ihr Evangelium ist die "Historisch kritische Methode"!

Walter W. /

Pikante Ergänzung zum Lohnabzug der Kirchensteuer: Als Institution in der Nachfolge Christi sollte die Kirche ihre Privilegien besser nicht mehr auf einen Vertrag mit dem Dritten Reich gründen. mehr

Walter W. /

Das ist inakzeptable Wahlbeeinflussung eines Amtsträgers, dem der Staat die Kirchensteuer und somit sein Gehalt eintreibt. Pauschalbehauptungen, die er nicht konkretisieren kann, weil es nicht zutrifft. Wo bleibt nun ein Interview mit einem AfD-Vertreter?

R.Munzer /

Zu Ihrem Beitrag über Bischof Bilz ist mir aufgefallen, dass Sie bzw. Hr. Bilz nicht ein Beispiel für das Menschenbild der AfD, welches angeblich nicht mit dem Evangelium vereinbar sein soll, mehr

Unger /

Herr Bilz, sorgen sie sich nicht
um Deutschland, sorgen sie sich
um die Irrlehrer, Pfarrer und die ganze EKD Synode, die nicht nach Gottes Willen lebt!
Sorgen sie dafür, dass Jesus Christus in den Kirchen verkündigt
wird! Das ist Auftrag von Gott im Himmel.
Gruß, Unger