Höher, schneller, weiter – Leistung bringen und gesund bleiben

 

 

In unserer Gesellschaft ist Leistung ein zentrales Bewertungskriterium. Ich leiste, also bin ich. Der Druck im Berufs-, Privat- und Familienleben steigt. Das Smartphone bringt die Arbeit auch nach Feierabend mit nach Hause. Selbst die Terminkalender mancher Kinder gleichen denen erwerbstätiger Manager. Und im Sport werden die Siegeschancen durch Doping erhöht. Nur wer oben auf dem Siegertreppchen steht, wird wertgeschätzt.

Überall nimmt der Druck zu und die Spirale dreht sich schneller und schneller – häufig zu Lasten unserer Gesundheit. Nicht umsonst wird das Burnout-Syndrom inzwischen zu den Volkskrankheiten gezählt.

Gibt es einen Ausweg? Ist es möglich, gleichzeitig gute Leistungen zu bringen und dabei gesunde Grenzen zu setzen?

 

 Immer höher – zu Gott

Was ist der Sinn des Lebens? Wonach lohnt es sich zu streben? Und könnte Gott vielleicht das lohnendste aller Ziele sein? „Unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in Dir, o Gott“ – das sagte Kirchenlehrer und Philosoph Augustinus von Hippo. Jeder Mensch ist getrieben von etwas.
 

In unserer Gesellschaft ist es primär die Leistung, über die sich der Mensch definiert und die ihn antreibt. Doch was, wenn man keine Leistung mehr bringen kann, weil Körper oder Geist nicht mehr mitmachen?

Der Mensch braucht ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnt. Was, wenn Gott selbst dieses Ziel wäre?

Erster sein; der Beste sein. Wer wünscht sich das nicht? Doch es gibt immer jemanden, der irgendwo besser ist als man selbst. Das gilt im eigenen Leben genauso wie im Sport.

Letzten Endes geht es dabei um Anerkennung – und die größte Anerkennung bekommt man als Nummer 1.


Hurra, Letzter!

Warum Letzter-Sein sich lohnen kann.


 

Redakteur Ingo Marx

Redakteur Ingo Marx bemerkt in der Bibel eine Ausnahme von dieser Regel: 

Da fällt mir Johannes der Täufer ein. Der Mann muss ein richtig guter Prediger gewesen sein, einer, der die Massen faszinierte. Er war ein Kämpfer. Er hat immer sein Bestes gegeben. Selbst Jesus sprach mit großer Hochachtung über ihn. Aber Johannes wusste: Es geht nicht um mich. Ich bin nicht der Größte. „Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich. Ich bin es nicht einmal wert, ihm die Sandalen auszuziehen“ (Matthäus 3,11). Für Johannes ist Jesus die Nummer 1. Das nennt man Demut.

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ERF Mitarbeiter zum Thema

 

 

Ich leiste, also bin ich?
 

Dass Erfolg und Leistung nicht alles sind, hat auch Michael Lichtlein erlebt. Nach der Scheidung seiner Eltern beginnt für ihn eine schwere Zeit. Er fühlt sich einsam und erfährt Ablehnung und Misshandlung durch seine Stiefmutter.

Die Lehrer wollen ihn schon auf eine Sonderschule schicken, doch mit eisernem Willen kämpft er sich nach oben.

Er macht Karriere bei der Bundeswehr, betreibt Hochleistungssport, studiert und wird schließlich Psychologie-Professor. Leistungen, auf die er stolz sein könnte.

Und doch fragt er sich eines Tages, was all seine Erfolge wert sind. An diesem Punkt begegnet ihm Gott.


Ich leiste  – also bin ich?

Michael Lichtlein macht Karriere. Trotzdem sagt er heute: Leistung ist nicht alles.

 

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Das Zeitmanagement Gottes
 

Doch wie Gott begegnen, bei all den Aufgaben und Terminen? Zeit ist ein rares Gut geworden. Genügend Zeit hat eigentlich niemand mehr. Der weise Umgang mit dem Thema Zeit ist angesichts der immer schnelleren Weiterentwicklung und Veränderung der Gesellschaft nötiger denn je. Welche Tipps gibt eigentlich die Bibel zum Thema Zeit und Zeitmanagement? 

Dieses Thema beleuchtet der Artikel „Vom gelassenen Umgang mit der Zeit: das Zeitmanagement Gottes“ auf unserer Glaubens-FAQ Seite intensiver und nimmt damit die Bedeutung der Zeit in der Schöpfungsgeschichte in den Blick:


Vom gelassenen Umgang mit der Zeit: das Zeitmanagement Gottes

Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.

Die Bibel, Genesis 2,2-3

An der Schöpfungsgeschichte können wir lernen, dass Glück und Erfolg letztlich nicht vom menschlichen Tun allein abhängig sind. Damit menschliches Leben gelingt, braucht es den Segen Gottes. Der Sabbat wird so zur Rückbesinnung des Geschöpfes auf seinen Schöpfer.

So wird das Leben des Menschen in einen größeren Zusammenhang eingeordnet, bekommt Ziel und Sinn. Doch Leistung, auch sportliche Leistung, stellt keinen Widerspruch zum Glauben dar. Das beweist Filmemacher und Inspirationstrainer David Kadel, der auch der Herausgeber der Fußball-Bibel ist.

Davon, wieso er den Fußball für die schönste Nebensache der Welt und den Glauben für die schönste Hauptsache der Welt hält, erzählt er in der Sendung Gott sei Dank.

 


Kellner, Schiedsrichter, Pastor

Harry Moritz ist begeistert vom Fußball, von Jesus und von ERF Medien.


Fußball mit Vision

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Fußball-Gebete

Stephan Steinseifer hat sich von der Fußball-WM zu Gesprächen mit Gott anregen lassen.

Immer schneller – ausgebrannt

Psychische Erkrankungen wie das Burnout-Syndrom sind laut statistischem Bundesamt mittlerweile die zweitwichtigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit in Deutschland. Von 2004 bis 2014 hat sich die Zahl von Krankschreibungen wegen Burnouts von 4 Tagen auf 74 Tage pro Jahr erhöht – eine Steigerung um fast 2000 Prozent!

Der Druck, ständig verfügbar zu sein und Leistung bringen zu müssen, nimmt stetig zu. Die Gesellschaft verändert sich schneller als je zuvor und wer nicht Schritt halten kann, muss sehen, wo er bleibt. Wir zeigen, wie ein guter Umgang mit dem steigenden Leistungsdruck aussehen kann, und welche Rolle der Glaube dabei spielt. 

 

Burnout: Ich kann nicht mehr.

Therapeut und Coach Matthias Hipler zum Thema Burnout.

 

 

Volkskrankheit Burnout

Was man gegen ein Burnout tun kann und wie man wieder herauskommt.

 

Biblische Diagnose: Ausgebrannt

Auch biblische Figuren hatten mit dem Phänomen Burnout zu schaffen.

 

Aufbruch zur Gelassenheit

Stärker und entspannter leben ohne auszubrennen.

Raus aus der Erschöpfungsdepression
 

Vielen Menschen, die mit dem Druck nicht mehr klarkommen, geht es so wie Stefan Metzger. Er ist ein ganz normaler Mann: berufstätig, glücklich verheiratet und Familienvater. Dennoch muss er eines Tages bestürzt feststellen: „Vor ein paar Jahren hätte ich das alles fast weggeworfen.“ Der Grund: Erschöpfungsdepressionen. Es beginnt schleichend, den Beginn der Erkrankung kann er heute nicht mehr identifizieren. Über einen Zeitraum von 10 Jahren nehmen die Probleme zu. Lange schafft er es zu funktionieren, doch abends fällt er nur noch müde auf die Couch, wird wegen jeder Kleinigkeit aggressiv und will niemanden mehr sehen. Aber er ist zu stolz, um jemanden um Hilfe zu bitten. Erst nach einem Zusammenbruch merkt er: Ich brauche Hilfe.


Erschöpfungsdepression

Stefan Metzger litt an einer Erschöpfungsdepression und musste lernen, Hilfe anzunehmen.

Gott überfordert nicht
 

Für Stefan Metzger war der christliche Glaube Hilfe und Kraftquelle. So wie ihm geht es auch vielen anderen Christen: Der Glaube ist für sie eine wichtige Ressource. Man ist Teil einer weltweiten Bewegung, die diese Welt zu einem besseren Ort machen will.

Man trägt seinen Teil zu Gottes Geschichte mit allen Menschen bei und erlebt das eigene Leben als sinnvoll und erfüllend. Und das Beste: Für die ganze Mühe gibt es sogar Lohn im Himmel. 

Gleichzeitig gibt es wohl in fast jeder christlichen Gemeinde mehr zu tun als zu schaffen ist. Es besteht die Gefahr, dass man sich vereinnahmen oder aus Druck überfordern lässt. Darf man als Christ sagen: „Es ist genug. Bis hierhin und nicht weiter!“? Wer das nicht tut, droht Gefahr auch in der Gemeinde im schlimmsten Fall in einem Burnout zu landen. Im Artikel „Gott überfordert nicht“ finden Sie fünf Wahrheiten, damit der christliche Glaube Sie befreit und nicht versklavt.


Gott überfordert nicht

Fünf befreiende Wahrheiten für Christen.

 

Trotzdem entsteht auch in Gemeinden häufig eine Art frommer Leistungsdruck. Es ist nicht verwunderlich, dass auch Mitarbeiter in Gemeinden innerlich ermüden – und das ganz unabhängig davon, ob sie hauptamtlich angestellt oder Ehrenamtliche sind.

Anfangs investiert man sich noch voller Leidenschaft und das Engagement macht Spaß und kostet kaum Kraft. Doch irgendwann wendet sich das Blatt.

Im Artikel „Burnout, nein Danke!“ finden Sie hilfreiche Tipps von Gemeinde- und Krankenhauspfarrer Andreas von Heyl, damit Sie im Dienst für Gott nicht ausbrennen.


Burnout? Nein danke!

Auch Gemeinden können ein Burnout fördern.

 

Markus Roll, Leiter einer modernen Kirchengemeinde, hat diesen Balanceakt nicht hinbekommen. „Mein Lebenskonzept ergab keinen Sinn mehr!“, sagt er heute, sieben Jahre nach seinem Zusammenbruch. Trotz mancher Erfolge ist er am Ende seiner Kraft, seines Glaubens und seiner Ehe. Am Tiefpunkt muss er sich eingestehen, dass er eigentlich vor allem eins gesucht hat: Anerkennung und Liebe.


Alles für den Herrn?

Wie man als Pastor Überlastung und Burnout vermeidet.


Schuften für den Herrn?

Bibelstellen, die Christen ausbrennen lassen


„G’schwind selbst g’macht“

Sie setzte sich unermüdlich für den Nächsten ein. Die Folge: Ein Burnout.

 

Oft wird der christliche Glaube als eine rigide Weltanschauung voller Verbote und Auflagen verstanden. In der praktischen Ausübung zeichnen sich die Anhänger des christlichen Glaubens tatsächlich häufig eher durch das aus, was sie verbieten und ablehnen. Vom Grundgedanken her ist das Christentum aber voll und ganz von Freiheit durchdrungen.

 

Egal, ob man an Jesus glaubt oder nicht: Eine der größten Herausforderungen des modernen Menschen ist der Umgang mit Leistungsdruck. Gibt es einen Weg, sich – zumindest teilweise – davon zu befreien? 

Von der Antwort auf diese Frage hängen Lebensqualität, Zufriedenheit und Gelassenheit ab. Der christliche Glaube behauptet von sich, die Menschen frei zu machen.

Für viele ist es schwer vorstellbar, dass der christliche Glaube eine Religion der Freiheit sein soll. Oft wird der christliche Glaube als eine rigide Weltanschauung voller Verbote und Auflagen verstanden. Wenn Sie ähnliche Bedenken haben und mehr über die Freiheit wissen wollen, die der Glauben schenkt, lesen Sie den Artikel „Christlicher Glaube heißt Freiheit!“ aus unseren Glaubens-FAQs:


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Christen dürfen nichts und haben schlechte Laune. So denken zumindest viele Zeitgenossen. Dabei hat der christliche Glaube doch Befreiung als Vorzeichen.

 


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Christsein ist oft von Traditionen und gesellschaftlichen Übereinkünften geprägt. Die zehn beliebtesten Glaubenslügen und was wirklich in der Bibel steht.


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In dem Wunsch, aufrichtig nach den Weisungen der Bibel zu leben, passiert es immer wieder: Plötzlich gibt es statt Freiheit eine neue Gesetzlichkeit. Wie man dem entgegenwirkt.

 

Immer weiter – vorwärts

Herausforderungen sind nicht automatisch etwas Negatives. Im besten Fall sorgen sie dafür, neues Potenzial zu entdecken. „Ich schaff‘ das (ganz alleine)!“ – dieser Satz kann krank machen, doch nimmt man die letzten beiden Worte weg, kann er zu einer Ermutigung werden. Wer auch in einer schwierigen Situation noch Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten hat, wird mit Herausforderungen sicherer umgehen als jemand, der die ganze Zeit befürchtet zu versagen.

Eine positive Lebenseinstellung, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Bereitschaft, an Herausforderungen zu wachsen, können entscheidend dafür sein, ob man an einer schwierigen Aufgabe oder Herausforderung wächst oder zerbricht. Doch was ist nötig, um negativen Stress positiv umzudeuten?

 

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Günter Hallstein zeigt, wie man mit Erfolg und auch mit Scheitern richtig umgehen kann.

 

Kinder sind wahre Lebenskünstler, wenn es darum geht, Herausforderungen anzunehmen. Ein Kind lässt sich nicht davon abschrecken, dass der erste Laufversuch daneben gegangen ist oder dass die Mama das erste gesprochene Wort nicht verstanden hat. Ein Kind lernt an seinen Fehlern. Es fällt und steht wieder auf.

Doch spätestens im Erwachsenenalter geht uns dieser positive Umgang mit Herausforderungen verloren. Die verhauene Abschlussprüfung wiegt eben schwerer als dass die zehn Monate, die man brauchte, um laufen zu lernen. Dabei könnte eine entspanntere und vor allem positivere Lebenseinstellung so manche stressige Situation entspannen.

Nicht selten ist uns dies sogar bewusst und wir stellen fest: „Wenn ich meine Arbeit gelassener sehen würde, wäre ich deutlich leistungsfähiger“ oder „Wenn ich nicht bei jeder Auseinandersetzung mit meinen Kindern an die Decke ginge, würden sie mir eher gehorchen.“

Doch wie finden wir zu einer solchen gelassenen Lebenshaltung? Eines ist jedenfalls klar: Geschenkt wird sie uns nicht. Doch wir können lernen, besser mit Herausforderungen umzugehen.

Die eigenen Gaben entdecken
 

Ein erster wichtiger Schritt kann darin liegen, zu filtern: Welche Aufgabe liegt mir, welche nicht und wo darf ich getrost auch einmal Nein sagen? Auch wenn irgendwo ein Mangel besteht, bedeutet dies nicht, dass ausgerechnet wir in die Bresche springen müssen. Einer unserer Andachtschreiber bringt diese Erkenntnis sehr treffend auf den Punkt: „Wir dürfen bei vielen Anfragen befreit Nein sagen – denn es ist schlicht nicht unsere Aufgabe, nur irgendwelche Löcher zu stopfen.“

Wenn wir diesen Tipp beherzigen, können wir zum Einen unser persönliches Potenzial besser entfalten und werden dies zum Anderen vermutlich auch stressfreier tun, als wenn wir versuchen, in etwas der Beste zu sein, was uns eigentlich nicht liegt.


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Warum ich lieber meine Gaben auslebe als Notbesetzung zu sein.

 

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Lust auf Verantwortung

Was ich tue und was ich lasse hat Auswirkungen. Für mich und für andere.

Doch ab und zu stellt sich uns dann die Frage: Was kann ich eigentlich gut? Wo liegen meine Begabungen? Oder fromm gefragt: Welche Geistesgaben habe ich? Wer hier mehr herausfinden will, ist gut beraten, sich mit den eigenen Fähigkeiten, Charaktereigenschaften und Neigungen auseinanderzusetzen.

Der Artikel „Ein Unikat Gottes“ gibt gute Tipps, wie man diesen Fragen auf die Spur kommt: Als erstes brauche ich ein gutes Gespür für mich selbst. Worin gehe ich auf, bei welcher Tätigkeit vergesse ich die Zeit? Worin wäre ich bereit, regelmäßig Zeit und Geld zu investieren? Anhand dieser Fragen kann ich meinen Gaben auf die Spur kommen. Denn in den Bereichen, die mir liegen, in denen ich effektiv bin, sind meine Gaben sicher nicht weit.


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Jeder Mensch hat einzigartige Begabungen – und kann etwas geben, das niemand sonst zu geben hat. Ein Blick auf das, was Gott in mich hineingelegt hat.


 


Mentoring: Voneinander lernen, miteinander wachsen

Wer im Glauben wachsen will, ist mit einer Mentoring-Beziehung sehr gut beraten. Die richtige Person zu finden, ist nicht einfach. Die Mühe lohnt sich trotzdem.

Vielleicht stellt aber auch eine konkrete Situation eine scheinbar zu große Herausforderung dar oder ich erlebe, dass ich in einem Lebensbereich gerne wachsen würde, aber einfach nicht vorankomme. 

In einer solchen Situation kann es hilfreich sein, sich einen geistlichen Mentor zu suchen. Die Suche nach einem Mentor bzw. einer Mentoring-Beziehung fängt also mit Sehnsucht an – einer Sehnsucht nach Veränderung. Es mag eine Weile dauern, bis man die richtige Person gefunden hat, aber die Mühe lohnt sich.

Was man bei der Suche nach einem solchen Berater beachten sollte und wie der Rahmen für ein Mentoring aussehen kann, dazu erfahren Sie mehr in dem Artikel „Mentoring: Voneinander lernen, miteinander wachsen“.

Die ÜberlebensHelferin zum Thema
 

Manchmal kann es aber auch dran sein, die eigenen Erwartungen mit der Realität abzugleichen. Es schadet nichts, seine Sache gut machen zu wollen, aber zuviel Ehrgeiz kann sich negativ auf mich und die Menschen in meinem Umfeld auswirken. Doch das ist manchmal gar nicht so einfach, gerade wenn mir manche Aufgaben früher leichter von der Hand gingen.
 

Gerade bei Menschen in der Lebensmitte führt diese Erfahrung oft zu einer Krise. Man merkt einerseits, dass man nicht mehr so leistungsfähig ist wie früher, andererseits wünscht man sich oft noch mal, eine neue Aufgabe zu übernehmen oder auf andere Weise aus dem festgefahrenen Alltagstrott auszubrechen.

Wie kann man mit diesen widerstreitenden Wünschen umgehen? Dazu weiß unsere ÜberLebensHelferin Rat:

 

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