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Informieren, helfen, beten

Wie Sie sich weiterhin für Menschen nach der Flutkatastrophe engagieren können

Der Bedarf an Hilfe weiterhin groß

Weiterhin brauchen die Betroffenen unsere Hilfe. Besonders im Ahrtal. Manche Bewohner können immer noch nicht in ihre Häuser zurück, andere haben ihre Häuser für immer verloren und fragen sich, wie es weitergehen soll. So werden Menschen gebraucht, die sich mit ihrer Expertise einbringen bei Versicherungsanträgen und Wiederaufbaumaßnahmen und natürlich werden weiterhin auch Geldspenden benötigt. Gleichzeitig wächst neben der örtlichen Heimatlosigkeit auch die seelische Heimatlosigkeit.

Die schrecklichen Bilder von Ertrinkenden und von ganzen Straßen, die einfach fortgespült wurden, haben sich fest eingebrannt – und mit ihnen die Angst vor einer neuen Katastrophe. Gebet und konkrete Seelsorge sind daher wichtiger denn je. Auch die Helferinnen und Helfer brauchen Zuwendung, weil sie zum Teil am Ende ihrer Kräfte sind.

Herzlich laden wir Sie, die Nutzerinnen und Nutzer unserer Angebote, dazu ein, mit Ihren Mitteln und Möglichkeiten die Menschen in den Flutgebieten zu unterstützen.

Wenn Sie helfen wollen, aber keine Kontakte vor Ort haben, dann setzen Sie sich am besten mit einer Stelle in Verbindung, die die Hilfe gezielt koordiniert, das kann die Gemeindeverwaltung sein aber auch eine Kirchengemeinde oder ein Sportverein. Wir nennen hier als eine von vielen Stellen die Hotline der Evangelischen Allianz in Bonn, die auf Allianzebene Hilfe für die Flutgebiete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen organisiert: 0228 33 83 88 60 (es können Gebühren anfallen!)

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

ERF spendet für Flutopfer

Die Flutkatastrophe hat in bedrückenden Bildern gezeigt, wie Menschen über Nacht ihr vertrautes Leben verlieren und plötzlich vor der grundlegenden Frage stehen: Was gibt mir Halt? ERF unterstützt die Opfer der Flut mit einer Spende in Höhe von derzeit 95.283 € an Aktion Deutschland Hilft e.V.

Dr. Jörg Dechert, Vorstandsvorsitzender ERF: 

In unseren Medienangeboten betrachten wir die Frage nach Halt üblicherweise aus der Perspektive der persönlichen Sinnsuche. In Anbetracht dieser Notlage haben wir uns dazu entschieden, 20% der Spenden weiterzugeben, die auf unser Juli-Mailing eingegangen sind. Darüber hinaus haben wir direkte Spenden zur Weiterleitung an die Flutopfer erhalten und es gehen weitere ein. Diese geben wir ebenfalls gern an das Aktionsbündnis weiter.

 

Seit 61 Jahren finanziert sich der ERF fast ausschließlich durch Spenden seiner mittlerweile rund 50.000 Ermöglicherinnen und Ermöglicher. Aktion Deutschland Hilft ist das 2001 gegründete Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen. Dessen geschäftsführende Vorständin Frau Manuela Roßbach: 

Die Soforthilfemaßnahmen in den Flutgebieten in Westdeutschland sind nahezu abgeschlossen. Für die anstehende Aufgabe des Wiederaufbaus brauchen wir noch einen langen Atem. Daher sind wir sehr dankbar für die äußerst großzügige Spende von ERF – denn: Sie macht Sinn.

 


ERF Kampagne „Wir brauchen Halt“

Bei unserer Spendenaktion „Wir brauchen Halt" geben wir 20% Ihrer Spende weiter an das Bündnis „Aktion Deutschland hilft“ – und damit an die Menschen in den Hochwassergebieten und dort laufenden Hilfsaktionen. Den restlichen Teil Ihrer Spende werden wir wie geplant einsetzen, um über den Sommer hinweg mit unseren Medienangeboten Menschen überall in Deutschland einzuladen, den Halt ihres Lebens in dem Gott zu finden, der sie liebt.

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Zur Pressemeldung

 

Aktion Deutschland Hilft

Aktion Deutschland Hilft ist ein Zusammenschluss einiger deutscher Hilfsorganisationen. Sie leisten bei Katastrophen und Notsituationen humanitäre Hilfe im In- und Ausland.

Aktion Deutschland Hilft e.V.
IBAN DE62 3702 0500 0000 1020 30
BIC BFSWDE33XXX
Bank für Sozialwirtschaft

Zur Website

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Jeder kann etwas tun

Viele Menschen wollen den Betroffenen der Flut helfen. Und das ist gut so, denn die Hilfe darf jetzt nicht nachlassen, nur weil der Fokus der Öffentlichkeit wieder auf anderen Themen ruht. Was Sie tun können:

  • Zuhören: Die Menschen in den Flutgebieten brauchen noch lange ein offenes Ohr und eine Schulter, an die sie sich anlehnen können. Wer in Notfallseelsorge geübt ist, wendet sich z.B. an die Kirchengemeinden vor Ort. Sie wissen am besten, wer für wen gebraucht wird, und koordinieren die Seelsorge für erschöpfte Betroffene und Helfer.
     
  • Zupacken: Nach dem Schaufeln beginnt der Papierkrieg mit Behörden und Versicherungen. Auch hier werden Experten gebraucht. Wer sich auskennt, und wirklich helfen will, wendet sich auch hier am besten an die Gemeinden und versierte Hilfsorganisationen, die diese Einsätze koordinieren.
     
  • Spenden: Wir nennen als Adresse den Zusammenschluss von rund zwei Dutzend Hilfsorganisationen Deutschland Hilft. Hier wird die Hilfe der einzelnen Mitgliedsorganisationen gebündelt. Es gibt aber auch unzählige kleinere und größere Initiativen von Kirchen und Gemeindebünden, die sich über Geld-Spenden freuen.
     
  • Beten: In einem der zahllosen Berichte über die Flutkatastrophe sagt eine Frau, sie habe die ganze Nacht gebetet, dass ihr Haus nicht einstürzt und fortgerissen wird. Es sind also Beterinnen und Beter gefragt, die Gott um Gnade bitten, um Ruhe und Besonnenheit aber auch der Trauer und der Verzweiflung Ausdruck verleihen, die diese große Katastrophe hervorgebracht hat.
     
  • Die gute Botschaft in all dem Schlimmen bleibt: Wir können etwas tun. Das ist Gottes Auftrag an uns, das sind wir den betroffenen Menschen schuldig. Jeder ist eingeladen und kann mit seinen individuellen Möglichkeiten in dieser Jahrhundertkatastrophe etwas Gutes bewirken. Vielen Dank für Ihre Hilfe.