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Abtreibung und Lebensschutz - Was wollen die Parteien?
Sieben Wahlprogramme auf dem Prüfstand (5/6)
Auch wenn Wirtschafts- und Asylpolitik die beherrschenden Themen sind: Im Bundestagswahlkampf 2025 geht es am Rande auch um den Schutz menschlichen Lebens an seinem Anfang und Ende. Was in den verschiedenen Programmen der Parteien dazu steht, fasst ERF Hauptstadtkorrespondent Oliver Jeske zusammen.
► Folge 1 (Migration), Folge 2 (Wirtschaft), Folge 3 (Klima- und Umweltschutz), Folge 4 (Krieg und Frieden), Folge 5 (Abtreibung und Lebensschutz)
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Kommentare (1)
Ausschnitt aus dem Programm der AfD der Rubrik "Familie und Kinder" unter Pkt. 6.7 Willkommenskultur für Neu- und Ungeborene:
... Die AfD steht für eine Kultur des Lebens und ist im Einklang mit … mehrder deutschen Rechtssprechung der Meinung, dass der Lebensschutz bereits beim Embryo beginnt. Wir fordern daher, dass bei der Schwangerenkonfliktberatung das vorrangige Ziel der Beratung der Schutz des ungeborenen Lebens ist. Werdenden Eltern und alleinstehende Frauen in Not müssen finanzielle und andere Hilfen vor und nach der Entbindung angeboten werden, damit sie sich für ihr Kind entscheiden können. Adoptionsverfahren sind in diesem Zusammenhang zu vereinfachen.
Die AfD wendet sich gegen alle Versuche, Abtreibungen zu bagatellisieren, staatlicherseits zu fördern oder gar zu einem Menschenrecht zu erklären.
Die Ausführungen von Oliver Jeske haben mich sehr enttäuscht. Ich habe den Eindruck, er hat sich mit dem Programm der AfD gar nicht beschäftigt. Wie kommt er zu seiner Zusammenfassung "... sie stellen quasi die Forderung auf, Deutsche sollen mehr deutsche Kinder kriegen."?? In der Einleitung zur Rubrik "Familien und Kinder " heißt es: ... Insbesondere Ehe und Familie garantieren als Keimzellen der bürgerlichen Gesellschaft den über Generationen gewachsenen gesellschaftlichen Zusammenhalt und genießen daher zu Recht den besonderen Schutz des Staates.
In Sprechton und Auswahl/Interpretation hat Oliver Jeske subtil seine Haltung gegenüber der AfD gezeigt.