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© Reiner Zilly / Sinnenpark

30.03.2017 / Ostergärten / Lesezeit: ~ 2 min

Autor/-in: Jessica Bleyl

Den „Osterweg“ mit allen Sinnen erleben

Faszinierende Zeitreise ins Jerusalem vor mehr als 2000 Jahren.

Den Duft nach Gewürzen und frischem Fladenbrot in sich aufnehmen, durch die Altstadt von Jerusalem schlendern, orientalische Basare bestaunen: Für diese Sinneserfahrungen müssen Sie nicht nach Israel reisen; das können Sie jetzt wieder deutschlandweit in sogenannten Ostergärten erleben.

Ostergärten mit allen Sinnen erleben

Ein Ostergarten ist eine Ausstellung, in der die zentralen Geschehnisse des Leidens und der Auferstehung Jesu dargestellt werden. Das Besondere daran: Der Garten ist mit allen Sinnen erlebbar. Er bietet eine faszinierende Zeitreise in das Geschehen vor mehr als 2000 Jahren.

Der Einzug nach Jerusalem im Sinnenpark(Foto: Reiner Zilly / Sinnenpark)

Als Besucher werden Sie dabei selbst Teil der Ostergeschichte. Sie werden durch die verschiedenen Stationen der letzten Tage im Leben von Jesus auf der Erde geführt und bestaunen dabei Kulissen in einem bunten Licht- und Farbenspiel. Sie schreiten durch das Stadttor nach Jerusalem und hören den Jubel, mit dem Jesus dort empfangen wurde. Sie schmecken Brot und Wein des Passahmahls. Auch in die Geschehnisse am Kreuz von Golgatha werden Sie hineingenommen, gehen schließlich durch ein leeres Grab bis in einen „Auferstehungsgarten“.

Informationsmaterial zu den Ostergärten sowie eine Liste mit aktuellen Ausstellungen in verschiedenen Städten finden Sie unter www.sinnenpark.de.

Weitere Ostergärten in Deutschland:
Stuttgarter Ostergarten oder Ostern erleben
Informationen zum Projekt „Osterweg“ von fünf Rostocker Kirchengemeinden finden Sie unter: Kirche Mecklenburg-Vorpommern

Die Idee zu diesem Konzept entstand bereits vor knapp 20 Jahren in einer evangelischen Kirchengemeinde in Linkenheim (Baden-Württemberg) unter der Leitung von Lutz und Annette Barth. Das Ehepaar hatte diesen sogenannten „Sinnenpark“ ursprünglich als einmaliges Angebot geplant, doch er kam bei den Besuchern so gut an, dass er öfter wiederholt wurde. Seitdem verwandeln in der Passionszeit viele verschiedene Kirchengemeinden deutschlandweit ihre Räumlichkeiten in einen Ostergarten.

Ostergärten als Erlebnis für Jung und Alt

In den Supermärkten geht es an Ostern um bunte Eier und Schokohasen. Doch das hat mit dem Ursprung des christlichen Festes nichts zu tun. Es geht um den Tod und die Auferstehung von Jesus Christus, der stellvertretend für die Sünden aller Menschen starb. Das ist der Kern der christlichen Botschaft. Ostergärten können helfen, sich dies wieder ganz neu in Erinnerung zu rufen. Sie bieten einen persönlichen Zugang zum Leiden von Jesus und seiner Auferstehung, indem sie die Geschichte mit allen Sinnen erlebbar machen.

Daher sind die Gärten nicht nur für Menschen geeignet, die sich der Geschichte zum ersten Mal nähern, sondern auch für diejenigen, die sie noch einmal auf besonders eindrückliche Art und Weise nachempfinden möchten. Die Führungen durch die Stationen des Ostergartens sind ein Erlebnis für die ganze Familie. 

Autor/-in

Jessica Bleyl

  |  Moderatorin

Liebt es mit Menschen über ihre Lebensgeschichten ins Gespräch zu kommen. Als Moderatorin im ERF Jess Talkwerk kann sie ihre Leidenschaft zum Beruf machen. Die gebürtige Hessin hat in Marburg studiert und nebenher als Reporterin vor der Kamera gestanden. Nach dem Volontariat im ERF ging es für sie zunächst als Radiomoderatorin hinters Mikro, seit 2024 zum Talkwerk. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. Mit ihrer Familie und Freunden ist sie gern draußen unterwegs, singt, mag gute Gespräche, Bücher und Zeit in der Natur.“

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