/ Wort zum Tag
Empfangen und Geben
Die Bibelstelle 2. Korinther 9,8 – ausgelegt von Detlef Garbers.
Gott hat die Macht, euch jede Gabe im Überfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.
Über Geld reden ist in Deutschland nicht einfach. Vor allem wenn es um das eigene Geld geht. In vielen Familien kennt zwar das Finanzamt das Einkommen der Familie, aber untereinander weiß der eine nicht vom anderen, wieviel Geld verdient und wofür es ausgegeben wird.
In der Bibel wird sehr häufig über Geld und über den Gebrauch des Geldes gesprochen. Da ist von Armen und Reichen die Rede, von Menschen, die hilfsbedürftig sind und solchen, die im Überfluss leben. Pauschal betrachtet gehört Deutschland zu den reichen Ländern dieser Erde. Wir leben im Überfluss. Bin ich dafür dankbar, dass ich mehr als genug zum Leben habe? Der Apostel Paulus schreibt einen Brief an die Christen in der griechischen Stadt Korinth. Mit dieser Gemeinde ist Paulus eng verbunden. In seinen Briefen erwähnt er, wo es in der Gemeinde überall schiefläuft. Paulus leidet unter dem Hickhack und Neid der Gemeinde. Doch er sieht auch die Chancen, die diese Gemeinde hat. Und diese liegen unter anderem in dem, was die Gemeinde an finanziellen Möglichkeiten besitzt. Viele der Gemeindeglieder in Korinth haben Vermögen im Überfluss. Und dieser Überschuss hat einen Zweck, er soll die Not der anderen lindern. Das bedeutet abzugeben und zu teilen. Deswegen schreibt er: „Gott hat die Macht, euch jede Gabe im Überfluss zu schenken. So habt ihr in jeder Hinsicht und zu jeder Zeit alles, was ihr zum Leben braucht. Und ihr habt immer noch mehr als genug, anderen reichlich Gutes zu tun.“ Sie können das im zweiten Brief an die Korinther im neunten Kapitel Vers acht nachlesen.
Gott ist der Geber aller Gaben und er möchte, dass wir das, was wir empfangen haben, mit anderen teilen. Paulus möchte anstiften zum Teilen. Aber er übt keinen Druck aus. Einen fröhlichen Geber, eine fröhliche Geberin hat Gott lieb. Und Paulus schreibt auch, dass wer reichlich gibt, reichlich Segen zurückempfangen wird. An einer anderen Stelle zitiert Paulus Jesus, der sagt: „Geben ist besser als Nehmen“ (Apostelgeschichte 20,35)
Wo wird überall Geld benötigt? Da sind Missionare, die finanzielle Unterstützung brauchen, Menschen, die unter Hunger und Naturkatastrophen leiden, Kinder in Not. Besonders wichtig ist es, die Dienste zu unterstützen, die für die Ausbreitung der guten Nachricht von Jesus einstehen wie z.B. der ERF.
Wenn es um das Teilen und Spenden geht, stelle ich mir persönlich folgende Frage: „Detlef, willst du See Genezareth oder Totes Meer sein?“ Was meine ich damit?
In Israel gibt es zwei große Seen, in beide Seen fließt derselbe Fluss. Es ist der Jordan. Im Norden des Landes fließt der Jordan durch den See Genezareth hinein und wieder hinaus und im Süden fließt er in das Tote Meer, den großen Salzsee, hinein. Der See Genezareth empfängt und gibt wieder Wasser ab. Der Fischreichtum dieses Sees ist weltweit bekannt. Das Tote Meer empfängt, gibt aber nicht ab. Im Toten Meer leben keine Fische. Alles Wasser verdunstet. Das heißt für mich: Will ich nur empfangen oder bin ich bereit, das, was ich bekomme, großzügig abzugeben?
Wo können Sie „See Genezareth“ sein und Gutes tun?
© KI Generiert von Elmira/
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