/ Wort zum Tag
Jesus ist das Licht
Die Bibelstelle Johannes 8,12 – ausgelegt von Hans-Hagen Zwick.
Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.
Licht und Finsternis sind das Thema. Das Gleiche gilt für den Kontext. Der Dunkelfaktor will überwunden werden. Jesus kann das.
Wieviel vom Bösen steckt in mir? Gibt es verborgene Flecken? „Wer kann merken, wie oft er fehlet?“ (Psalm 19,13) Bin ich ein Egoist? Ich bin doch nicht gehässig! Oder nehme ich das gar nicht wahr? Dazu noch ein bisschen Narzissmus? Vielleicht ist sogar etwas Sadismus drin und ich merke das gar nicht?
Kürzlich las ich, dass man diese dunklen Seiten des Menschen messen kann. Wissenschaftler der Uni Ulm, Kaiserslautern-Landau und Kopenhagen haben sich überlegt, wie das gehen kann. Sie haben einen Test entwickelt, um das herauszufinden.
Das macht mich neugierig. Ich bin gespannt, was der kann. Allerdings ist das ein Selbsttest. Da kann also jeder antworten, wie er möchte. Er scheint mir manipulierbar zu sein. Was soll da rauskommen? Am Ende das, was ich möchte?
Jetzt will ich es aber wissen. Der Test ist anonym, also habe ich kein Problem, ehrlich zu sein. Schließlich möchte ich herausfinden, wer ich eigentlich bin.
Das Ergebnis ist erfreulich. Ich bin nicht auf der dunklen Seite gelandet. Aber es gibt schwarze Anteile, sehr wenig zwar, aber immerhin. Perfekt bin ich nicht. Nicht neu, denke ich. Eigentlich weiß ich das. „Nobody is perfekt“, Niemand ist perfekt.
Wenn Wissenschaftler messen, gehen sie vermutlich von Durchschnittskriterien aus. Da werden Annahmen herangezogen, die von Menschen gemacht werden. Dem entsprechend könnte das Ergebnis ausfallen. Der Algorithmus dahinter bleibt mir verborgen. Aber mein Test liest sich vorteilhaft. Bin ich jetzt ein guter Mensch?
Gott urteilt anders: „Niemand ist da, der Gutes tut, nicht einer.“ (Römer 3,12) Das ist so und klingt sehr hart. Ich will mir nichts vormachen. Bin ich bereit, daran zu arbeiten? Der Schlüssel steckt von innen. Aber ich wüsste gar nicht, wie das geht. Wenn ich das ändern will, hilft mir Jesus. Er kriegt das hin.
Der Start ist eine Entscheidung, die ich treffe. „Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Will ich das? Nachfolgen heißt, das Leben mit Jesus gestalten.
Es geht darum, schrittweise den Dunkelfaktor in meinem Leben auszuschalten. Ist das zu schaffen? Aus Erfahrung weiß ich, selber kriege ich das nicht hin. Das Dunkle holt mich immer wieder ein. Diese Einsicht ist der letzte Schritt des alten Lebens.
Aber Jesus ist für mich da. Er ist das Licht, das mir Orientierung gibt. Das Dunkle in mir wird ausgeleuchtet. Ich lasse mich darauf ein, wenn es mich verändern soll. Licht ist Leben und ohne Jesus geht nichts. Mit ihm kann ich lernen, das Dunkle zu bannen. Ich erkenne es und benenne es. Dann holt er mich raus.
Ich bin das Licht sagt er. Damit ist Jesus der, der vorausgeht. Ich folge ihm. So kann es gehen. Darauf setze ich. Große Dankbarkeit macht sich in mir breit. Jesus ist das Licht!
© KI Generiert von Elmira/
Ihr Kommentar