/ Wort zum Tag
Bleiben Sie dran!
Die Bibelstelle Hebräer 3,12 – ausgelegt von Roland Simantzik.
Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott.
Was bin ich froh, dass ich über dieses Thema jetzt nicht sprechen muss: Wie Ihr Nachbar mal wieder seinen Garten „pflegt“ – oder eben nicht pflegt.
Dazu muss ich jetzt nichts sagen. Und auch darüber nicht, wie dem Franz seine Tochter ihre Kinder verzieht, äh erzieht. Oder wie der Meier am letzten Freitag mal wieder mit seiner Frau umgegangen ist. Sie haben es bestimmt schon gehört.
Bin ich froh, dass ich zu all diesen Themen nichts sagen muss.
Wozu ich etwas sagen will, das hört sich so an: Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott.
Klingt das jetzt nicht genau so, nach Aufpassen, damit uns ja nichts entgeht. Und nicht nur hinschauen, sondern auch kommentieren. Unsere Meinung zum Tun der anderen als Senf dazugeben?
Seht zu, Brüder und Schwestern, dass niemand unter euch ein böses, ungläubiges Herz habe und abfalle von dem lebendigen Gott.
Das ist ein Satz aus der Bibel. Neues Testament. Hebräerbrief, Kapitel 3, Vers 12.
Hier geht es darum, nicht von Gott abzufallen. Nicht den guten Draht zum lebendigen Gott zu verlieren. Das Ziel von diesem Satz: Bleiben Sie dran an Gott. Ja, das geht!
Wenn ich mit Ihnen über das Verhalten Ihrer Nachbarn reden wollte, über die vielleicht sogar komischen Ansichten von Hinz und Kunz – ja, geht. Wird sogar von Christen gemacht. Aber ob es uns glücklich macht? Und: Ich will ja auch nicht, dass die anderen so über mich reden. Und mein Leben mit Zeigefinger und spitzer Zunge kommentieren.
Darüber zu reden, dass wir von Gott nicht abfallen - das ist was Anderes.
Darüber zu reden, was mir an Gott gefällt, das ist gut. Es lohnt sich, auf die Themen zu achten, die mein Vertrauen zu Gott wachsen lassen. Und das baut Gemeinschaft.
„Dass niemand ein böses, ungläubiges Herz habe“ – der Schlüssel zu einer guten Beziehung zu Gott ist hier mein Herz.
Ich war so 17, 18 Jahre alt. Und musste wegen Atemproblemen zum Onkel Doktor. Der sollte mal genau gucken. Dann bekam ich auch noch einen Termin in der Klinik. Und dann wieder zum Doktor. Am Ende sagte der: „Treiben Sie einfach mehr Sport, junger Mann. Trainieren Sie Ihr Herz. Dann wird es wieder gut.“ Na, ja. Einige Jahre später hat ein anderer Arzt doch ein bisschen etwas gefunden. An den Herzklappen. Und wie die schließen und so.
Das mit dem Training habe ich mir aber gemerkt. Und vor allem auch gemacht:
Mehr Laufen. Mehr Fahrrad fahren. So nach und nach mehr.
Übertragen Sie das einmal in den geistlichen Bereich: Mein Herz trainieren, damit ich im Glauben nicht aus der Puste komme. Vertrauen zu Gott einüben. Gutes über ihn denken. Und Gutes von Gott erwarten.
Reden Sie mit Gott. Voller Vertrauen. Und dann vielleicht auch mal mit dem Franz seiner Tochter.
Vertrauen Sie Gott Ihre Sorgen an. Was Ihr Herz schwer macht. Dazu gehört vielleicht auch der Meier und die Sache vom letzten Freitag.
Zeigen Sie Gott auch Ihre Pläne. Wenn er da mitgeht, dann kann es so auch laufen.
Aus der Zeit, die Sie mit Gott verbringen, wächst Ihr Glaube.
Und was Ihnen hilft, sagen Sie das ruhig auch den anderen.
© KI Generiert von Elmira/
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