/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Groß machen
Gedanken von Tobias Schier zum Bibeltext 1. Chronik 1,1.
Adam, Set, Enosch,
Schriftsteller, Baumeister und Herrscher über ein ganzes Land. Reich und weise obendrein. Für all das ist er seit nunmehr rund 3000 Jahren bekannt: König Salomo - Sohn und Nachfolger von König David.
Im zweiten Chronikbuch Kapitel 1, Vers 1 kann ich folgendes über ihn lesen: „Salomo erstarkte in seinem Königtum, und der HERR, sein Gott, war mit ihm und machte ihn immer größer.“ (LUT) Sein Erfolg, seine Macht, sein Reichtum und seine Weisheit, sind also nicht auf seinem „eigenen Mist gewachsen“. All das kann ich auf Gott zurückführen. Gott ist verantwortlich für den Erfolg Salomos. An anderer Stelle lese ich davon, wie Salomo Gott um Weisheit bittet. (1. Könige 3) Die Beziehung zu Gott und seine Weisheit als Grundlage für all das?
Es gibt Bereiche in meinem Leben, in denen ich mir schon lange eine Weiterentwicklung wünsche – oder auch eine Veränderung. Ich gebe mir Mühe, es besser hinzukriegen. Ich wende alle Kraft und Mittel auf, eine Veränderung zu bewirken. Das Ergebnis ist „gleich null“. Rückfälle, Stagnation, Resignation. Es gibt viele Umstände, in denen ich so etwas erleben kann: charakterliche Schwächen oder finanzielle Nöte, Krankheit, herausfordernde Beziehungen…
Salomo hat sich an Gott gewandt, seine Entscheidungen mit ihm getroffen, das Leben mit ihm gelebt. Was, wenn ich gar nicht alles allein schaffen muss?
Ich bin sicher: Der Gott Salomos kann mir auch heute noch Türen öffnen. Er kann auch heute noch Unmögliches möglich machen. Er möchte auch mit mir und Ihnen sein. Er möchte auch Sie und mich heute wachsen sehen - „groß machen“.
© Ruth Schneider / ERF
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