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Buchvorstellung: “Was darf Israel? Ein Streit”
Ist Israels Vorgehen in Gaza Genozid oder legitime Selbstverteidigung? Ein Streit in Briefen.
Am 14. Mai 1948 wurde der Staat Israel gegründet – ein Ereignis, das die politische Lage des Nahen Ostens bis heute wie vielleicht nichts anderes beeinflusst – und zugleich die Geister scheidet. Aus Anlass des 78. Jahrestages der Staatsgründung stellt ERF Plus Ihnen deswegen das Buch „Was darf Israel? Ein Streit“ (dtv) vor.
Autoren des Buches sind der ägyptisch-deutsche Politologe Hamed Abdel-Samad und der deutsche Jude Philipp Peymann Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen. Beide kennen und schätzen sich gegenseitig. Ihr Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und für Demokratie eint sie. Doch dann postet Abdel-Samad im April 2025 folgende Aussage auf der Plattform X: „Es gibt nur ein Wort, das das, was gerade in Gaza passiert, genau beschreibt: Genozid."
Wie viele andere Jüdinnen und Juden in Deutschland ist Philipp Engel entsetzt. Doch statt auf Distanz zu Abdel-Samad zu gehen, sucht er die Auseinandersetzung. Dabei entsteht ein harter, aber respektvoller Briefwechsel, der klarmacht, warum Meinungen und Deutungen zum Nahostkonflikt auch in Deutschland so extrem aufeinanderprallen.
(Red.: Hanna Willhelm)
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