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/ ERF Mensch Gott / 49:23 min.
Hoffnungslos?
Jahrelang hat Jenny gekämpft. Mit psychischen Krankheiten, verschiedenen Süchten, Selbstverletzung und dem Gefühl, dass ihr Leben eigentlich schon verloren ist. Immer wieder hat sie Therapien gemacht und wurde stationär in psychiatrischen Kliniken behandelt. Doch jetzt haben die Ärzte die Hoffnung auf Besserung aufgegeben – und sie selbst auch. Jenny möchte nur noch „in Würde gehen dürfen“. Doch vorher will sie noch eine letzte Sache versuchen.
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Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Erstmal alle guten Wünsche an Jenny. Lange ums Überleben gekämpft - und geschafft!
Es ging im Gespräch unter anderem um Schuld, die Jenny durch ihren „Lebenswandel“ auf sich geladen hat, so wie sie … mehres darstellt. Und von der sie sich durch Gott erlöst fühlt. Hm.
Denn was ist mit der Schuld, die von Täter (n) an ihr verübt wurde?
(Schuld ist ohnehin ein schwieriger Begriff….)
Eine Traumfolgeerkrankung fällt nicht vom Himmel. Sie ist in vielen Fällen - wie auch hier - durch Menschengewalt gemacht. Wie der Name schon sagt: Trauma - Folgen.
Betroffene müssen mit den schwerwiegenden Folgen umgehen, ja, und als Erwachsene sind sie verantwortlich für ihr Handeln, das schon. Aber schuldig?
Oft bleiben Wert und Würde im Selbstbild auf der Strecke. Da stellt sich ein Gefühl von Schuld schnell ein.
Wo ist Gott in einer solchen Kindheit? Warum lässt er solche Verletzungen und das völlige Verlassensein (sonst entsteht keine DIS) zu? Er liebt doch, oder? Liebt er eigentlich auch den/die Täter? Was ist das dann für eine Liebe?
Was ist darauf die Antwort?
Ich habe sie für mich bislang nicht gefunden.