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© Ira Ostafiichuk / unsplash.com

17.12.2020 / ERF GlobalHope / Lesezeit: ~ 3 min

Autor: Willi Epp

Fest ohne Weihnachtsfreude?

Willi Epp über die Bedeutung von Medien, um Menschen die Weihnachtsbotschaft zu bringen.


In diesem besonderen Jahr, in dem das Meiste anders lief als sonst, scheint es, als würde manchem die Freude am Weihnachtsfest genommen. Gewohnte Verwandtschaftstreffen sind nicht möglich. Überfüllte Gottesdienste, aufwändige Krippenspiele und große Weihnachtskonzerte wird es auch nicht geben. Man gewinnt den Eindruck, dass Weihnachten in diesem Jahr eher dem ursprünglichen Weihnachtsfest ähneln wird, welches die Bibel beschreibt.

In dieser Nacht hörten die Hirten vom Engel die Botschaft:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr (Lukas 2,10-11).

 

Mit dieser Freude werden auch die Weisen aus dem Morgenland beschenkt, als sie auf dem Weg von Jerusalem nach Bethlehem waren:

Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut (Matthäus 2,9-10).

 

Die Engel loben und beten Gott an, die Hirten staunen an der Krippe und die Weisen aus dem Morgenland fallen vor Jesus nieder. Die Weihnachtsfreude kann trotz aller Umstände unsere Herzen erfüllen, weil Jesus wirklich in die Welt gekommen ist. Aus dieser Perspektive heraus wollen wir uns gegenseitig ermutigen und für die Christen in Zentralasien zu beten, denn die Botschaft der Freude geht um die Welt.
 

Heimliches Radiohören im Wehrdienst

Von Anfang an nutzte Gott Medien, um die frohe Botschaft in die Welt zu tragen. Die Apostel gingen zu Fuß, fuhren mit Lasttieren, reisten mit Schiffen und verkündigten. Und schon die zehn Gebote, die Gott Mose gab, wurden schriftlich festgehalten.

In der ehemaligen Sowjetunion wurden Christen verfolgt und bedrängt. Besonders viel Druck bekamen junge Christen beim Militär zu spüren. Umso erstaunlicher ist ein Erlebnis aus den 1970er Jahren, als ich meinen Wehrdienst absolvieren musste: Eines Nachts wurde ich geweckt und in das Aufenthaltszimmer eingeladen. Eine Gruppe von Soldaten, die keinen Bezug zu einer Gemeinde hatten, hörte sich dort im Geheimen Radiosendungen von TWR an! Ich merkte: Medien sind wichtig für die Verkündigung des Wort Gottes.
 

Von Radio zu App, Internet und SocialMedia

Dies ist der letzte offizielle Gebetsbrief von Willi Epp. In 2020 hat Andre Krahn die Verantwortung für die Region Zentralasien übernommen. Willi und seine Frau Maria werden die Arbeit weiter beratend und unterstützend begleiten. Infos zu unseren Projekten in Zentralasien werden Sie aber weiterhin auf unserer Webseite finden. Willi und Maria Epp bedanken sich herzlich für alle Gebete und jede Spende für die Radioarbeit in Zentralasien.

Dann begann vor etwa 20 Jahren die Arbeit in Zentralasien. Stück für Stück kamen neue Sprachen und neue Sendungen dazu. Hier der Brief einer Hörerin aus Usbekistan:

„Ich höre Ihre Programme jeden Tag zusammen mit meinem Mann. Täglich sind wir voller Erwartung auf die nächste Folge. Mein Mann ist blind und deshalb hören wir viel Radio. Eine Zeitlang habe ich meinen Nachbarn und einigen Frauen und Mädchen von ihren Programmen erzählt. Sie waren interessiert und gehören nun auch zu Ihren ständigen Hörern. So wurden wir alle zusammen als Nachbarn zu Ihren Fans. Wir danken Ihnen für die Sendungen, die für alle: für Kinder, für Erwachsene, einfach die ganze Familie geeignet sind. Wir alle haben eine Bitte: dass die Programme länger werden.“

Heute verbreiten diese Sendungen über Radio, Internet, per App und in den sozialen Netzwerken das Licht der Hoffnung, das Jesus uns schenken will. Eine Hörerin berichtete uns, dass sie seit 10 Jahren die Radiosendungen hört, ohne eine einzige zu verpassen. Sie lädt außerdem ihre Nachbarn zum Tee in ihr Haus ein, um gemeinsam die Programme zuhören.
 

Gebetsanliegen

  1. Sender: Wir danken Gott, dass in der Corona-Zeit die Sendungen weiterhin ausgestrahlt werden. Wir beten für die Erhaltung der Anlagen, damit noch viele die Botschaft von Jesus hören.
  2. Studios: Wir sind dankbar für die Aufnahmemöglichkeiten. Dankbar sind wir auch für die finanzielle Versorgung und für den Erhalt dieser Produktionsstätten. Beten Sie mit uns für durchgehende Stromversorgung, ein stabiles Internet und Bewahrung unserer Studios.
  3. Mitarbeiter: Was wäre unsere Arbeit ohne die treue Mitarbeiter? Beten Sie mit uns für ihre Gesundheit, Weisheit, geistliche Vollmacht und Bewahrung!

 

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