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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Treue, die hält, was sie verspricht

Annegret Schneider über über 2. Timotheus 2,13.

sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.

2. Timotheus 2,13

Wer etwas lernen will, muss sich mitunter anstrengen. Manchen fliegt der Erfolg scheinbar zu – doch der Normalfall ist, dass man etwas dafür tun muss, wenn man weiterkommen will. Ob in der Schule, im Beruf, in der persönlichen Entwicklung. Dabei ist es egal, ob es ums Vokabellernen, um das Üben von Musikstücken auf einem Instrument oder um die Fitness geht. Wer nicht dranbleibt, bleibt leicht auf der Strecke.

Ähnlich ist es mit Freundschaften und Beziehungen; sie gleichen einem Garten – wo nichts gepflegt wird, gedeiht nichts oder es verwildert.

Auch im Glaubensleben spielt das Dranbleiben eine wichtige Rolle. Davon ist unter anderem im Brief des Apostels Paulus an seinen Schüler Timotheus die Rede. Paulus hat schon eine Menge Erfahrungen im Glauben an Jesus Christus gesammelt und gibt seinem jüngeren Mitarbeiter wertvolle Tipps.

Er schreibt sogar von Leid und von Kämpfen im Glauben und für den Glauben. Doch dann kommt ein Satz, der aufhorchen lässt. Was behauptet Paulus dort von Jesus? Er betont: „Wenn wir treulos sind, bleibt er trotzdem treu. Denn er kann nicht sich selbst untreu werden.“ Das kann man nachlesen im Zweiten Brief an Timotheus, Kapitel 2, Vers 13 (BasisBibel).

Das heißt: Wer sich Jesus anvertraut hat, wird von ihm gehalten. Jesus ist daran gelegen, dass seine Gefolgsleute ans Ziel gelangen – selbst dann, wenn ihnen Fehler passieren. Das macht mir Mut. Ich muss nicht auf meine eigene Kraft bauen, wenn es darum geht, in der Spur von Jesus zu bleiben.

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