/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Gebet, die Regierung und Gottes Wille
Gedanken von Horst Kretschi zum Bibeltext 1. Timotheus 2,1-4.
So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland,[...]
Es gibt Abschnitte in der Bibel, da steckt in wenigen Sätzen ganz viel drin. Im ersten Brief des Apostels Paulus an seinen Freund und Mitstreiter Timotheus gibt es so einen Abschnitt. Paulus schreibt: „Am wichtigsten ist, dass die Gemeinde beständig im Gebet bleibt. Betet für alle Menschen; bringt eure Bitten, Wünsche, eure Anliegen und euren Dank für sie vor Gott. Betet besonders für alle, die in Regierung und Staat Verantwortung tragen, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, ehrfürchtig vor Gott und aufrichtig unseren Mitmenschen gegenüber. So soll es sein, und so gefällt es Gott, unserem Retter. Denn er will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.“ (1. Timotheus 2,1-4)
Das Gebet für die Regierenden hat ein konkretes Ziel: Eine Regierung, die für Unruhe im Staat sorgt, ist offenbar nicht förderlich für die Verbreitung des christlichen Glaubens. Ruhige und friedliche Verhältnisse sind für die Verbreitung der Botschaft von Jesus Christus hilfreich und genau das wünscht sich Gott. Wie sagt es Paulus: „Gott will, dass alle Menschen gerettet werden und seine Wahrheit erkennen.“ Es gibt keine Ausnahme, Gott will alle Menschen retten, alle sollen seine Wahrheit erkennen.
Für mich leite ich daraus ab: Ich bete für gute Entscheidungen der Regierung, damit es friedlich in diesem Land zugeht. In der Hoffnung, dass die Botschaft von Jesus unter friedlichen Bedingungen mehr Aufmerksamkeit findet. Damit Menschen die Botschaft verstehen und Jesus als ihren Retter annehmen.
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