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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Tragfähig

Markus Baum zu 5. Mose 1,31.

und in der Wüste. Da hast du gesehen, wie dich der HERR, dein Gott, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Wege, den ihr gewandert seid, bis ihr an diesen Ort kamt.

5. Mose 1,31

Familienurlaub am Walensee. Zwei Kinder sind schon ganz gut zu Fuß. Die Jüngste vergnügt sich in der Tragekraxe. Von ausgedehnten Wanderungen kann keine Rede sein – die Kleinen bestimmen das Tempo und die Länge der Wegstrecke.

Daran fühle ich mich erinnert, wenn ich im Bundesbuch Israels, im 5. Buch Mose im 1. Kapitel, gewissermaßen im Vorwort, lese: „Du hast gesehen, wie dich der HERR, dein Gott, getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Wege, den du gewandert bist bis hierher an diesen Ort.“  - Hier ist nicht vom Walensee in der Nordschweiz die Rede, nicht von ein paar Tagen Familienurlaub, sondern von 40 Jahren Migrationsgeschichte im vorderen Orient – und das vor mehr als 3.000 Jahren. Erst die Fronherrschaft der Ägypter abgeschüttelt, dann 40 Jahre Wüstenwanderung. Schon auf eigenen Beinen – und doch all die Zeit hindurch getragen. Ein ganzes Volk – von Gott ernährt, gepampert, abgeschirmt, verteidigt, getestet, erzogen.

Auf solchen Erfahrungen kann man aufbauen. In den Jahrhunderten danach ist es dem Volk Israel immer dann gut gegangen, wenn sich die Menschen bewusst gemacht haben: Wir hätten es nie aus eigener Kraft geschafft, aber wir konnten uns immer auf Gott verlassen. Ohne ihn sind wir verlassen. Gott passt auf uns auf, wie ein Vater auf seine Kinder aufpasst.

Gott trägt und stützt und schützt. Und das macht er heute, mehr als 3.000 Jahre später, immer noch. Was Gott damals dem Volk Israel angeboten hat, das können inzwischen Menschen aus allen Nationen erleben.  

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Monika S. /

DANKE! Toller Vergleich.