/ Das Gespräch
Pro und kontra Gender-Mainstreaming
Ein Gespräch über das Anliegen und die Ziele einer ebenso einflussreichen wie umstrittenen Bewegung.
„Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde und schuf sie als Mann und Frau.“ – So heißt es auf den ersten Seiten der Bibel (siehe 1. Mose 1,27). Über Jahrtausende hinweg galt die Polarität der beiden Geschlechter als unbezweifelbare und unabänderliche Ordnung. Eine Bewegung der Gegenwart jedoch hat dieser Polarität gewissermaßen den Kampf angesagt. „Gender-Mainstreaming“ heißt sie und nimmt einen immer stärkeren Einfluss auf die Gesellschaft und die Kultur – bis in die Sprache hinein.
Der Theologe und Philosoph Prof. Dr. Heinzpeter Hempelmann hat sich im Rahmen eines wissenschaftlichen Artikels für die Zeitschrift theologische beiträge sowohl kritisch als auch konstruktiv mit der „Gender-Mainstreaming“-Bewegung auseinandergesetzt – und Stephan Steinseifer hat ihn dazu befragt.
Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Auch wenn viele interessante Aspekte vorgetragen wurden, kommt mir dieses Interview etwas gar humanistisch rüber. Dass v.a. viele junge Menschen dazu verführt werden, ihre Sexualität ungöttlich … mehrauszuleben, wurde nicht gesagt. Die Sexualisierung der Gesellschaft und die geistlich ungesunde Lebensweise sind m.E. weitere Treiber einer orientierungslosen Sexualität. Zur behaupteten jahrhundertelangen Unterdrückung der Frauen könnte man folgendes bemerken: früher waren die Familien meist grösser und die Frauen konnten sich gar nicht im heutigen Ausmass an anderen als familiären Belangen einbringen. Wird hier vielleicht nicht etwas zu einseitig von der heutigen Gesellschaft ausgegangen? Leider gab es früher Unrecht, doch ist es überheblich zu meinen, heute gäbe es aufgrund von Modeströmungen und political correctness weniger Unrecht. Wichtig ist, dass wir zurück zur Bibel kommen und in Christus zu einer 'neuen Schöpfung' werden.