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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

"Gott PUR" statt "Gott PLUS"

Oliver Jeske über Hosea 14,4.

Bei dir finden die Verwaisten Erbarmen.

Hosea 14,4

„Gott plus“ – klingt irgendwie gut, oder? So positiv, so vielversprechend. Und doch führt „Gott plus“ auf den Holzweg. Dort, wo ich Menschen oder Dinge auf die gleiche Stufe stelle mit Gott, da geht etwas gehörig schief. Die Menschen im Nordreich Israels im 8. Jahrhundert vor Christus hatten ihren Gott nicht vergessen. Wahrscheinlich erzählten sie sich manchmal noch die spannenden Geschichten, wie Gott ihre Vorfahren aus der Sklaverei in Ägypten befreit hatte. Doch in der Praxis lebten sie „Gott plus“. Politische Sicherheit suchten sie bei starken Nachbarn – nicht bei ihrem Gott. Und so ein paar andere Götter auch noch anzubeten, konnte ja nicht schaden.

Gott macht bei so etwas nicht mit. Er überlässt seine Leute nicht falschen Sicherheiten, die nicht tragen. Und so mahnt der Prophet Hosea: Kehrt um zu eurem Gott! Sagt zu ihm:

„Wir wissen ja: Du begegnest den Waisen mit Erbarmen.“ (BasisBibel Hosea 14,4)

Waise hatten zur damaligen Zeit nichts. Keinen Schutz, keine materielle Sicherheit. Doch Gott stellte sich immer auf ihre Seite.

Deshalb galt damals und gilt bis heute: Wer offen bekennt: Gott, ich habe vor dir nichts vorzuweisen. Ich habe bisher auf falsche Sicherheiten gesetzt. Der ist bei ihm herzlich willkommen.

„Gott plus“ trägt im Leben nicht wirklich. „Gott pur“ schon!

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Kommentare (1)

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Silvia /

Danke ! Sehr klar!