/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Gott kennt kein Kleingedrucktes
Jörg Dechert über Römer 10,9.
Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und glaubst in deinem Herzen, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.
„Unschlagbares Angebot: Brandneues Smartphone mit Zwei-Jahres-Vertrag für nur 19, 95 Euro im Monat!“. Eigentlich brauche ich ja kein neues Handy, aber bei diesem Angebot…
Dann lese ich das Kleingedruckte. Und das „unschlagbare Angebot“ verliert schnell seinen Reiz. Denn die günstige monatliche Gebühr gilt nur im ersten Monat der 24-monatigen Vertragslaufzeit. Danach wird’s richtig teuer. Damit steht meine Entscheidung fest: Nein, lieber kein neues Smartphone.
Mit Gott ist es so nicht. Ihm mein Leben anzuvertrauen, war und ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe. Und ich kenne die damit verbundene Frage, ob sich im Kleingedruckten des Glaubens nicht Bedingungen verstecken, auf die ich mich nicht einlassen will.
Bei Gott gibt es kein Kleingedrucktes. Im Neuen Testament lese ich vom unschlagbaren Angebot Gottes, Jesus zu folgen und sich von ihm retten zu lassen aus der Verlorenheit und Verbogenheit und Verpeiltheit des menschlichen Herzens. Und Gott legt sein Angebot auf den Tisch ohne Kleingedrucktes und ohne versteckte Teilnahmebedingungen. So lese ich im Römerbrief Kapitel 10, Vers 9:
Wenn du mit deinem Mund bekennst, dass Jesus der Herr ist, und mit deinem Herzen glaubst,, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, wirst du gerettet werden.
Mit dem Mund bekennen – also willentlich ausdrücken, dass ich Jesus nachfolgen möchte. Im Herzen glauben, dass er der ist, der er zu sein behauptet, nämlich der auferstandene Sohn Gottes. Punkt - das ist alles.
Kein Kleingedrucktes. Keine versteckten Bedingungen. Ich habe mich entschieden, dieses Angebot anzunehmen. Und habe es in vielen Jahren mit allen Höhen und Tiefen des Lebens nie bereut.
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
Kein Kleingedrucktes? Und ER rief die Volksmenge samt Seinen Jüngern zu sich und sprach zu ihnen: Wer zu mir gehören will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! … mehrDenn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, der wird es retten. (Markus 8,34f.) Und alle, die gottesfürchtig leben wollen in Christus Jesus, werden Verfolgung erleiden. (2. Timotheus 3,12) Das sind nur zwei Hinweise von vielen anderen, die zeigen, daß der Glaube an Jesus Christus Konsequenzen hat. Jesus gibt das Wasser des Lebens umsonst, aber Jesus hat uns erkauft mit Seinem auf Golgatha vergossenen Blut. Warum spricht Jesus von der kleinen Herde und fordert die Seinen dazu auf, keine irdischen Schätze zu sammeln? (Lukas 12,31-34) Jesus fordert uns heraus zu einem Wagnis des Glaubens, des Vertrauens in Seine Wege. Paulus spricht in Kolosser 1,26f. von Jesus Christus als einem Geheimnis, das nicht jedem Menschen einfach so geoffenbart wird. Sondern allen, die den Ruf des Evangeliums hören und darauf antworten, gibt Jesus die Kraft des Glaubens zur Rettung, so daß wir das Ziel des Glaubens erreichen, nämlich der Seelen Seligkeit. (Johannes 1,12f.; 1. Petrus 1,8f.)
Ja, bekenne Jesus, so wie im Römer 10, 9 steht. Aber ich spreche nicht, weil ich bin von Kind auf gehörlos. Darum kann mich niemand von mr hören, abe zu gehörlose zeige mit Zeichen und es zu schwer zu begreifen. Sie wissen nicht, daß Gott ist Geist in der Wahrheit.
MfG.