/ Lied der Woche
Bald bin ich da (4/7)
Mehr zum Musikstil: A-Capella zum Ankommen
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Das Lied der Woche „Bald bin ich da" erzählt von einer Reise. Die Künstler hinter dem Song sind der Sänger und Bassist Jan Primke, der Sänger und Gitarrist Peter Seider und mit ihm die Band „Mal Angenommen". Im Lied spielen eine akustische Gitarre, ein Schlagzeug, eine E-Gitarre, ein Bass und ein Klavier. Dazu kommen zwei Hauptstimmen und mindestens drei Backgroundstimmen.
Die Melodie und der Rhythmus begleiten und unterstreichen die Reise eines Menschen. In Vers eins und zwei geht es um seine Gedanken, Wünsche und Fragen im Leben. Er fragt sich, wo seine Reise hinführt. Die Bridge im letzten Drittel des Liedes bringt musikalisch etwas ganz Neues mit ein. Die Stimmen von Peter Seider und Jan Primke singen zusammen und werden durch mehrstimmigen Backgroundgesang gestützt. Wie ein Chor schafft das eine besondere Atmosphäre. Alle Instrumente spielen hier miteinander eine wiederkehrende Melodie, die sich aufbaut. Am Ende dieser hoffnungsvollen Steigerung öffnet sich ein neuer Horizont: „Dann bin ich da.", heißt es im Liedtext.
An diesem Höhepunkt – auf „da" – fallen alle Instrumente weg, nur die Stimmen bleiben. Der Rhythmus des Liedes geht allein durch die Stimmen und das Klatschen weiter. Das reicht aus. Dieser kurze A-cappella-Moment wirkt auf mich, als ob jemand erleichtert aufatmet. Es ist dieser Moment, in dem derjenige, der diese Reise erlebt, endlich ankommt.
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