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/ ERF Mensch Gott

Ich werde kämpfen

Nadeschda wird bewundert für ihre Stärke und Freundlichkeit. Keiner sieht, wie sie leidet.

„Wir geben ihrem kleinen Sohn noch drei Tage. Verabschieden sie sich.“ Nadeschda kann nicht fassen, was der Arzt ihr sagt. Völlig überfordert und einsam sitzt sie an seinem Bettchen und fühlt sich von Gott bestraft – obwohl sie doch schon immer alles getan hat, um es ihm recht zu machen. Reden kann sie mit niemandem über ihre Not. Also kämpft sie allein weiter und wird innerlich hart – bis sie zusammenbricht. Doch in allem Schmerz gibt es auch Momente, die sie nur als Wunder beschreiben kann.

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