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/ Das Gespräch

Mit Hammer und Nadel gegen Verfall und Gottesferne

Im Patchwork Center Schwerin lernen kirchenferne Menschen Gott beim Handwerken kennen.

Der große Dreesch galt einst als Schweriner Vorzeigeviertel: Als die ersten Mieter 1972 in den Stadtteil zogen, freuten sie sich über moderne Wohnung mit Warmwasser und Toiletten. Nach der Wende setzte dann jedoch schnell der Verfall ein. Heute ist die größte Plattenbausiedlung Norddeutschlands ein von Verwahrlosung und Kinderarmut gekennzeichneter Brennpunkt.

Aber inmitten all dieses Verfalls gibt es Projekte, die den Bewohnern auf dem Dreesch Mut machen und ihnen neue Perspektiven bieten. Das christlich geprägte Patchwork Center ist eines davon. In der etwas ungewöhnlichen Freien Evangelischen Gemeinde gibt es neben gottesdienstlichen Angeboten eine Werkstatt, eine Boutique und ein Café. Diese ungewöhnliche Kombination ermöglicht es auch Menschen, die der Kirche völlig entfremdet sind, wieder neu an den christlichen Glauben anzudocken.

Markus und Lena Lüdtke haben das Patchwork Center von Anfang an mit aufgebaut. Die Familie lebt seit 2014 auf dem Dreesch, begegnet den Menschen dort auf Augenhöhe und möchte ihnen neben menschlicher Wertschätzung auch die Liebe Gottes weitergeben. In Das Gespräch mit Hanna Willhelm erzählt Markus Lüdtke nicht nur, welchen Herausforderungen sie bei ihrer Arbeit begegnen sondern auch, wo ihm die Bewohner des Stadtteils ein Vorbild sind.

Auch medial hat das Patchworkcenter einige Bekanntheit erreicht. So berichteten TV Schwerin und medienhaus:nord bereits über die Einrichtung und auch auf Facebook und Instagram ist es vertreten.


 

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