/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Unschuldig
Elke Drossmann über Psalm 26,7
dir zu danken mit lauter Stimme und zu verkünden alle deine Wunder.
Unschuldig. Reinen Herzens – so redet ein bedeutender König in Israel vor gut 3.000 Jahren von sich. König David. Er ist sich seiner Sache sicher. Deshalb bittet er Gott um Hilfe. David ist bereit, sich von Gott prüfen zu lassen. David hält sich gerne in Gottes Nähe auf.
Unschuldig. David möchte dieses Urteil aus Gottes Mund hören. Davids Dank will aus seinem Herzen raus. Er will Gott sagen und singen: „Ich danke dir mit meinem Lied und verkünde deine Wundertaten.“
Glaubwürdig ist diese Strophe aus Psalm 26, wenn David wirklich unschuldig ist. Wenn sein Leben etwas anderes erzählt als das, was er singt, ist er verloren. Andere zeigen dann mit dem Finger auf ihn. Es fällt sogar ein schlechtes Licht auf Gott selbst, dessen Herz für David schlägt. David möchte von Gott ein: „Ja, du bist unschuldig“ hören.
Unschuldig. Das sagt Gott 1.000 Jahre später über seinen Sohn, über Jesus Christus. Bei ihm bilden Reden, Singen und Handeln eine Einheit. Menschen bestreiten das bis heute.
Doch jeder, der Jesus für unschuldig hält, findet in ihm einen Fürsprecher. Vor Mensch und Gott. Dank Jesus kann ich von den Wundertaten erzählen, die Jesus getan hat. Wie er unschuldig für mich Schuldigen am Kreuz stirbt. Was für eine Liebe. Ich hätte das an Jesu Stelle nicht gemacht. Doch so ist Jesus – immer auf der Suche nach schuldigen Menschen, um sie mit dem Stempel unschuldig zu versehen.
Ihr Kommentar
Kommentare (1)
Danke liebe Elke für Deinen Denkanstoß. Du hast geschrieben, dass Du das, was Jesu getan hat, nicht tun würdest. Ich bin selbst Vater eins Sohnes und einer Tochter. Auch ich würde sowas niemals tun, … mehrdafür liebe ich meine Kinder viel zu sehr. Genau aus diesem Grund ist die Liebe Gottes - des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes - zu uns Menschen, die wir Sünder sind, für mich unbegreiflich, nicht erfassbar groß. So groß, dass er seinen einzigen Sohn für uns gab, damit wir vor Ihm bestehen können. Ich frage mich immer wieder aufs Neue, womit ich diese Seine Göttliche Liebe als Sünder verdient habe. Wegen meiner Sünden ganz bestimmt nicht.