/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Geschenkt
Elke Drossmann über 2. Mose 20,9-10.
Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.
Menschen, die krank oder arbeitslos sind, spüren häufig: Ein Leben so ganz ohne Arbeit taugt nicht. Alle Tage Sonntag ist im Urlaub schön, aber nicht auf Dauer. Gott weiß das. Denn er hat uns Menschen geschaffen und kennt unsere Geschichte. Er weiß, was uns jenseits von Eden guttut: Ein gesunder Rhythmus, den er höchstpersönlich festgelegt hat. Zunächst für sein geliebtes Volk Israel, aber auch für alle, die sich ihm angeschlossen haben. Die in Israel leben.
Später gilt der Wechsel von Arbeit und Ausruhen auch für Christen, die seinem Sohn Jesus glauben. Diese Regel besteht solange wir auf dieser Erde leben. Sechs Tage Arbeit, einen Tag ausruhen – so sieht in Gottes Augen eine Sieben-Tage-Woche aus.
Und bei Ihnen?
Ob mancher Stress nicht daher rührt, dass wir unsere eigene Sieben-Tage-Woche stricken? Tendenziell mehr Arbeiten als Ruhen? Dann können Gottes Worte aus dem 2. Buch Mose, Kapitel 20, in den Versen 9 und 10 uns wieder zur Ordnung Gottes zurückrufen:
„Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun.“
Wer bin ich, dass ich meine, ich brauche keine Pause? Wo Gott selbst der Ansicht ist, er benötigt einen Ruhetag? Ich will keinen Aufstand proben, sondern den Ruhetag als Geschenk aus Gottes Hand nehmen. Übermorgen habe ich die nächste Chance.
© Ruth Schneider / ERF
Ihr Kommentar
Kommentare (2)
@Dr. Marlis R.
Mit den Mägden sind die Ehefrauen gemeint.
Der Sabbat wurde allerdings nie geändert und fällt auf den Samstag, wie er auch von den Juden praktiziert wird. Leider schließen sich viele … mehrprotestantische Christen der päpstlichen und katholischen Tradition an, obwohl sie den Papst eigentlich ablehnen. Kaiser Konstantin I. hat die Änderung befohlen. Er war Anhänger des Sonnenkultes und damit ein Paganist.
Es wäre also schön, wenn wir das als Christen auch immer wieder betonen: nur Gott darf den Ruhetag offiziell ändern.
Warum werden die Ehefrauen nicht erwähnt? Sie sie die einzigen, die am Sabbat/Sonntag arbeiten dürfen/müssen?