/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Auch das noch
Gedanken von Elke Drossmann zum Bibeltext 1. Könige 17,15.
Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag.
Der Prophet Elia führt vor fast 3000 Jahren Gottes Auftrag aus. Bis dahin, dass er sich auf Gottes Wort hin im Ostjordanland am Bach Krit niederlässt. Gott versorgt Elia dort auf erstaunliche Weise, während der Norden Israels unter einer Dürre leidet. Doch dann vertrocknet der Bach. Lässt Gott seinen Boten Elia verdursten?
Gott hilft. Er schickt Elia nach Nordwesten zu einer Witwe, die in der Nähe von Sidon lebt, also an der Küste, nördlich der Grenze von Israel. Auch das noch.
Elia trifft die Witwe, und sie gibt Elia Wasser gegen den Durst.
Elia sagt der Witwe im Auftrag Gottes zu: „Wenn du von deinem letzten Mehl ein Brot bäckst und mir erst von dem Brot gibst, wirst du immer Brot haben. Mehl und Öl werden deine Vorräte sein.“
Auch das noch. Erst Elia, dann ihr Sohn und sie. Soll sie diesem Fremden und seinem Gott glauben? Wie reagiert sie? Im 1. Buch der Könige, Kapitel 17, Vers 15 steht:
„Sie ging hin und tat, wie Elia gesagt hatte. Und er aß und sie auch und ihr Sohn Tag um Tag.“
Elia hat nicht übertrieben. Gott hat nicht zu viel versprochen. Alle drei werden satt. So lange, bis Gott sagt: „Elia, jetzt kannst du gehen. In Israel wird es wieder regnen.“
Wenn ich das nächste Mal denke: „Auch das noch.“ Jetzt habe ich doch gemacht, was Gott will. Und nun werde ich krank. Der Wochenplan ist dahin. Glaube ich, dass Gott mich durch seinen Sohn Jesus Christus versorgt, wie Gott Elia durch die Witwe? Jesus hat schließlich gesagt: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern: und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.“ (Johannes 6,35) Statt jeden Tag: „Auch das noch!“ gilt für mich Tag für Tag: Jesus berührt und sättigt mein Herz.
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