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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Der Segen der guten Tat

Horst Kretschi über Rut 2,12

Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn möge vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest.

Ruth 2,12

Manchmal fällt es mir schwer noch an das Gute in den Menschen zu glauben. Als würde es in der Welt nur Schlechtes geben. Ganz neu ist das natürlich nicht. Auch in der Bibel wird von Orten und Zeiten berichtet, die zutiefst böse sind. Doch es gibt auch das Gute, Barmherzigkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Es gibt sie heute und sie werden in der Bibel beschrieben.

Zum Beispiel im Buch Rut. Rut ist Moabiterin und geht nach dem Tod ihres Mannes mit ihrer Schwiegermutter Noomi ins Land, aus dem ihr Mann stammte. Rut ist bettelarm und muss, um zu überleben, von den Feldern das auflesen, was die Erntehelfer übrig gelassen haben. Wie es die göttliche Fügung so will, sucht sie sich dafür das Feld von Boas aus. Boas erlaubt Rut nicht nur auf seinen Feldern zu sammeln. Nein, er gibt seinen Erntehelfern die Anweisung Rut freundlich zu behandeln und extra viel auf den Feldern liegen zu lassen. Nachzulesen ist das alles im Buch Rut in Kapitel 2.

Dort erfahre ich auch, den Grund warum Boas so freundlich zu Rut ist: Er hat davon gehört, wie gut Rut ihre Schweigermutter behandelt hat. Und Boas sagt zu Rut: "Der HERR vergelte dir, was du getan hast, und belohne dich reich dafür – der Gott Israels, zu dem du gekommen bist, um Schutz zu finden unter seinen Flügeln!" Die guten Taten, das gute Herz von Rut lösten in Boas eine ebensolche Reaktion aus. Was sagt mir das über mein eigenes Denken und Tun? Könnte ich mit mehr Freundlichkeit und guten Taten im Leben, mehr  Gutes in dieser Welt bewirken? Einen Versuch wäre es wert!

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