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Schleppender Wiederaufbau

Ein Jahr nach der Flut: Zwischen Zuversicht und Resignation.

„Es gibt immer mehr Menschen, die resignieren“, sagt Pfarrer Ulrich Christenn vom Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe. Er koordiniert die Hochwasser-Hilfe der Diakonie Katastrophenhilfe: „Sie merken, es geht alles viel langsamer voran als gedacht.“

Das liege nicht nur an einem zunächst überforderten Verwaltungsapparat, so Christenn – viele Betroffene hätten bis heute keinen Antrag auf Wiederaufbauhilfe gestellt: „Gerade ältere Menschen oder solche, die auch sonst Schwierigkeiten im Leben haben, kommen mit den Anträgen nicht zurecht und brauchen Hilfe von Kirche und Diakonie.“

So sind mobile Teams unterwegs und beraten, unterstützen, motivieren. In den Gesprächen begegne den Mitarbeitern oft eine große Angst: Die Angst, vergessen zu werden. „Doch wir als Kirche und Diakonie sind hier und bleiben hier“, sagt Ulrich Christenn, darauf sei Verlass.

Regina König hat mit dem Koordinator der Hochwasser-Hilfe gesprochen.

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