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Wiederaufbau in Wartestellung

10 Monate nach der Flutkatastrophe im Ahrtal.

Es ist fast ein Jahr her, dass es durch anhaltende starke Regenfälle in Teilen von NRW und Rheinland-Pfalz zu einer Flutkatastrophe kam. Mehr als 180 Menschen starben, zahlreiche Häuser wurden zerstört. Die Menschen stehen teilweise noch heute vor dem Nichts. Katja Völkl war vor Ort und hat sich ein Bild von der aktuellen Lage gemacht:

„Die Zerstörung ist noch immer überall sichtbar. Manche Häuser sind schon wieder neu hergerichtet, andere befinden sich im Rohbau oder es wurde noch gar nichts gemacht. Viele Schulen kann man nicht nutzen. Die Kinder müssen entweder in weit entfernte Schulen gehen oder in behelfsmäßigen Containern lernen. Auch viele Straßen und Brücken sind noch kaputt.

Eisenbahnschien sind von der Flut komplett weggerissen worden. Das wird auch noch Jahre dauern, bis da wieder eine Bahn fährt. Manche Menschen haben schon wieder viel aufgebaut, aber ein Großteil ist mit der Situation einfach überfordert und ausgebrannt. Etliche Menschen haben alles verloren.

Die vom Staat zugesagte unbürokratische Unterstützung erreicht viele nicht. Oft wissen die Leute noch immer nicht, ob ihr Haus überhaupt stehen bleiben darf. Dieses Warten und das Gefühl, nicht weiterzukommen, belastet viele Menschen. Die Hilfsorganisation Hoffnungswerk ist längerfristig vor Ort und unterstützt die Menschen.“

Hier finden Sie das ausführliche Interview

 

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