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Umkehr statt Verurteilung
Nimmt Gott mich an?
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Kennst du solche Momente, in denen du dich selbst verurteilst?
"Wieso nur habe ich das getan?"
Vielleicht öffnet dir sogar ein guter Freund oder eine gute Freundin die Augen für das, was du getan hast, und plötzlich fällt es dir wie Schuppen von den Augen. So ähnlich muss es David an diesem Tiefpunkt seines Lebens ergangen sein.
Er hatte Ehebruch begangen und den Mann der Frau indirekt ermorden lassen.
König David, der Mann nach Gottes Herzen?
Erst der Prophet Nathan öffnete ihm die Augen für sein Vergehen.
Nachdem König David begriffen hatte, wie groß seine Schuld war, zog er sich zurück und schrieb dieses Lied. Statt Selbsthass und Verurteilung lief er zu Gott. Gegen ihn hatte er am meisten gesündigt, doch nur er konnte ihn von dieser Schuld reinigen.
Oft fühlen wir uns zu schlecht für Gott. Trauen uns vielleicht nicht einmal in den Gottesdienst, weil wir uns zu "unheilig" fühlen. Doch wer, wenn nicht Gott selbst, könnte uns von unserer Schuld befreien?
Mich bewegen die ersten Worte, die David in diesem Psalm an Gott richtet:
„Du barmherziger Gott, sei mir gnädig! Lösche meine Vergehen aus, denn du bist voll Erbarmen!“ [Psalm 51,3]
Umkehr beginnt oft mit dem Glauben, dass Gott mich trotz meiner Fehler annimmt. Vielleicht solltest du heute umkehren, anstatt mit deiner Schuld und Selbstverurteilung vor ihm wegzulaufen?
Dieser Text von Thaddäus Schindler wurde zuvor auf www.stayonfire.de veröffentlicht.
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