08.11.2022 / Aktuelles vom Tag
Selig sind die Pazifisten?
EKD-Synode: Friedensbeauftragter „unter Beschuss“.
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Seit Ausbruch des Ukraine-Kriegs streiten EKD-Repräsentanten über das Für und Wider militärischer Unterstützung. Auf der EKD-Synode in Magdeburg unterstrich gestern der Friedensbeauftragte, Landesbischof Friedrich Kramer, seine pazifistische Haltung: „Jesus Christus mutet uns zu, mit der Gewaltlosigkeit einen Weg einzuschlagen, der eigentlich keinen Erfolg verheißt. Trotzdem ist das der Weg Jesu Christi.“
Für diese Position erntete Kramer scharfe Kritik. So verteidigte die Grünen-Politikerin und Bundestagsvizepräsidentin Karin Göring-Eckhardt die Waffenlieferungen der Bundesrepublik, da es bei dem russischen Angriffskrieg „um die geplante Vernichtung und Ausrottung eines Volkes ginge“.
Der EKD-Friedensbeauftragte wiederum warnte vor der Dämonisierung der Täter und rief Kirchen und Gemeinden zu Friedensgebeten auf: „Unterschätzen Sie nicht die Macht des Gebets!“
Regina König hat Bericht und Debatte verfolgt.
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