Andacht

Träum weiter!

Was wir sonst nur mit sarkastischem Ton zu hören bekommen, meint Gott ernst.Ein Impuls zu Psalm 126,1.

Wer den Spruch "Träum weiter" zu hören bekommt, steht meist nicht weit oben auf der Liste der beliebtesten Leute. So war es bei mir zumindest. Als ich z. B. in der Schule meinen Glauben bezeugte und sogar verteidigte, erntete ich so manches Mal Unverständnis und Spott. Ein Schöpfer? Kopfschütteln. Das Kreuz? Mitleidiges Lächeln. Mein Glaube wurde mit Wunschdenken gleichgesetzt. Träum weiter!

Dabei hat doch Gott Menschen gezeigt, dass es ihn gibt. Er hat ihre Situation grundlegend verändert. Wie er es z. B. beim Volk Israel gut 500 Jahre v. Chr. getan hat. Da ist dieses Volk von einer Großmacht überrannt und verschleppt worden. Diese Menschen befanden sich in einer völlig ausweglosen Situation fern jeglicher Hoffnung.

Doch Gott greift ein. Er befreit sein Volk. Die Israeliten können in ihr Land zurückkehren. Das kam ihnen erst einmal wie ein Traum vor. Sie konnten es noch gar nicht fassen, dass sich ihre Situation zum Guten wandte:

"Als der Herr das Los der Gefangenschaft Zions wendete, da waren wir alle wie Träumende."
Psalm 126,1

Bei solch einem Eingreifen Gottes kann man ins Träumen kommen. Das hat dann nichts mit Träumerei zu tun. Eher mit Staunen. Was unmöglich schien, ist wahr geworden.

Vielleicht hast du gerade ausgeträumt. Deine Situation scheint festgefahren. Der Vers aus Psalm 126 zeigt, dass es sich lohnt, sich dann an Gott zu wenden. Damit werden nicht plötzlich alle Träume wahr. Neue Hoffnung wird aber möglich. Denn Gott sagt zu, dass er auf Gebete antwortet.

In diesem Sinne sag ich mir selbst: Träum weiter!


Kommentare

Von Joachim K am .

Ich komme gerade aus einem Gesprächskreis im Seniorenheim. Da wurde mir von einr Seniorin mitgegeben: Beten Sie das hilft weiter. Wie einfach Und wie beschämend in dem Fall, weil ich tatsächlich schon lange nicht mehr für diese Sache gebetet hatte, über die wir geredet haben.

Von Klaus K am .

gut, wow !
Und: GOtt spricht auch durch Träume - je mehr wir sie nehmen und dann Warnung und Weisungen befolgen. Das ist meist sehr persönlich. Es braucht dabei zum Verständnis kundigen Umgang mit üblichen Traumbildern und gegenseitiges Gespräch, Hilfe.
Aus das sollte bitte wichtiges Thema unter Christen und beim erf sein !
Lieben Gruss,
Klaus K
Lit. :traüme deuten und versehen , Ira Milligan, Bibl. Handbuch


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