Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass ich jeden Tag genügend zu Essen, sogar im Überfluss habe. Ich lebe jeden Tag in der Abhängigkeit von Gott, er ist es, der mich mit meinem täglichen Brot versorgt. Dass ich bisher nie Hunger leiden musste, verdanke ich.
"Unser tägliches Brot gib uns heute" ist für mich keine dahergeredete Floskel in diesem Gebet. Ich bitte Gott ganz bewusst, dass er mich mit meinem täglichen Brot versorgt. Das tägliche Brot ist noch viel mehr als nur das Essen, damit ich keinen Hunger leide. Das tägliche Brot sind all meine täglichen Bedürfnisse. Ich bitte Gott mit diesem Satz, dass er mich täglich mit allem Notwendigen versorgt, sei dies Nahrung, Wasser, Kleidung und vieles mehr.
Nimm Dir einmal ein paar Minuten Zeit und besinne Dich darauf, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, jeden Tag etwas zu Essen haben zu dürfen, Kleidung zum Anziehen, ein Dach über dem Kopf, ein Bett zum Schlafen und viele andere tägliche Selbstverständlichkeiten. Vielleicht erkennst Du dahinter Gottes Fürsorge für Dich, dann danke ihm dafür und bitte ihn jeden Tag für Dein tägliches Brot.
Ich weiß, dass mich Gott - wenn ich ihn immer wieder um mein tägliches Brot bitte - immer mit all dem versorgen wird, was ich nötig habe. Er kümmert sich um all meine täglichen Kleinigkeiten.
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