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© Laurynas Mereckas / unsplash.com

12.08.2021 / Zum Schwerpunktthema / Lesezeit: ~ 1 min

Autor: Sonja Kilian

Wag den Sprung

Manchmal brauchen wir für große Herausforderungen einen kleinen Schubs.

 

 


Manchmal fühl ich mich alt und weise.

Aber das sag ich lieber nur ganz leise,

denn man lernt nie aus,

kommt nur selten aus sich raus

und geht in die Welt

so wie es Gott gefällt.

Doch ich hab schon mal auf ihn gehört.

Und das hat mich nicht verstört.

Ganz im Gegenteil:

Jetzt bin ich heil.

Jetzt bin ich offen.

Gott hat mich getroffen

in mein Herz.

 

YES! I did it!

Es ist wie Bungee Jumping.

Man muss springen –

erst dann kann man singen,  

jubeln, tanzen, lachen und andre verrückte Sachen machen.

Was ist schon dabei?

Bungee Jumping macht frei!

Doch es ist was dabei:

Angst ist dabei.

Es könnte was passieren.

Ich könnte was verlieren:

Mein Leben.

Doch wer hat’s mir gegeben?

Wer hat’s erfunden?

Ich dreh nur meine Runden.

Immer im Kreis.  

Es soll aufstehen, wer’s besser weiß!

 

Er steht schon. Er steht schon bereit.

Der Weg zu ihm ist nicht weit.

Er wartet auf meinen Ausbruch aus dem Kreis.

ER ist der, der alles besser weiß!

 

Und dann hab ich’s getan.

Ich bin gesprungen.

Danach hab ich gesungen,

gejubelt, getanzt, gelacht, andre verrückte Sachen gemacht.

Ich hab auf Gott gehört.

Es hat keinen gestört.

Und mir hat er Flügel gegeben

für ein neues Erleben.  

Er hat das Bungee-Seil fest im Griff

bei meinem Sprung vom Riff.  

Ihm schenk ich Vertrauen.

In Zukunft

will ich auf ihn nur bauen.

 

Gott hat mich getroffen.

Jetzt bin ich offen  

für Regenschauer und Trauer

für Sonne und Licht

bei anderen Menschen.

Ich verschließe mich nicht. 

 

Gott hat mich getroffen.

Jetzt bin ich offen

für jeden Sprung, für neuen Schwung.

Er hat mich so beschenkt

und gut gelenkt,  

mich beglückt,  

mit einem neuen Herz bestückt.

 

DANKE

Sonja Kilian

 Sonja Kilian

Sonja Kilian

  |  Koordinatorin / Redakteurin International

Mitarbeiterin bei ERF Global Hope für „TWR Women of Hope“. Die Autorin ist auch Ehefrau und Mutter von zwei Töchtern.

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