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Ausstieg aus religiösem Machtmissbrauch

Einengend und angstmachend, so empfindet Lydia das religiöse System, in dem sie lebt.

Religiöse Schuldgefühle kennt Lydia nur zu gut. Sie wächst in einer strenggläubigen Gemeinde auf. Alles Weltliche ist Sünde – und immer ist da die Angst, vor Gott nicht gut genug zu sein. Die Gemeinschaft ist für sie Familienersatz, darum befolgt sie die Verbote und Regeln, z.B. wie sie sich als Frau zu kleiden und zu verhalten hat. Als ihr bewusst wird, wie unter religiösen Vorzeichen Macht missbraucht wird, steigt sie aus. Doch damit verliert sie alles, was ihr bisher Halt gegeben hat.

 

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