/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Wer hat das Sagen?
Gedanken von Susanne Thyroff zu Lukas 17,21.
man wird auch nicht sagen: Siehe, hier!, oder: Da! Denn sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch.*
Wenn von Gottes Herrschaft die Rede ist, geht es darum, wer in meinem Leben das Sagen hat – und wie wir Menschen miteinander umgehen.
Jesus sagt – nachzulesen im Lukasevangelium Kapitel 17, Vers 21:„Schon jetzt, mitten unter euch, richtet Gott seine Herrschaft auf.“
Gottes Herrschaft beginnt also nicht irgendwann später. Sie wird schon jetzt sichtbar, wo Menschen zulassen, dass Jesus der Bestimmer ist.
Wenn Jesus herrscht, heißt das zugleich: Ich bestimme nicht.
Dann frage ich nicht nur: Was fühlt sich gut an? Worauf habe ich Lust?
Sondern: Was ist jetzt richtig? Was entspricht Jesu Art zu leben?
Dann verschieben sich meine Maßstäbe. Ich sehe hin, wo andere wegschauen. Ich bleibe nicht gleichgültig, wenn Unrecht geschieht.
Wo wir so handeln, verändert sich etwas. In Familien. In Gemeinden. In Beziehungen. Da wachsen Geduld, Versöhnung, Barmherzigkeit. Und auch Gerechtigkeit bekommt Raum.
Den Himmel auf Erden haben wir noch nicht. Aber Jesus sagt: Schaut nicht nur nach irgendwann. Schaut hin, was heute schon geschieht. Wenn vernachlässigte Kinder Aufmerksamkeit bekommen. Wenn Kranken geholfen wird. Oder ganz alltäglich: wenn ich mir Zeit nehme für jemanden, obwohl mein eigener Termindruck groß ist.
Das sind Momente, in denen etwas von Gottes Herrschaft sichtbar wird.
Und ich merke: Dazu kann ich beitragen. Hier. Heute. Genau da, wo ich bin.
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