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Steht seinen Mann im Frauenberuf: Hebamme Kilian Lanig
Heute ist Welthebammentag: Kilian Lanig inspiriert als einer von wenigen männlichen Hebammen im Kreißsaal.
Jedes Jahr am 5. Mai ist Welthebammentag – ein Tag, um an einen der ältesten und wichtigsten Berufe der Welt zu erinnern. Hebammen begleiten werdende Mütter durch eine der intensivsten Erfahrungen des Lebens: die Geburt eines Kindes. Sie geben Halt, wenn alles auf einmal passiert. Sie sind da, wenn die Angst größer ist als die Vorfreude. Und sie sind da im Moment des größten Glücks.
Doch wer denkt eigentlich daran, dass auch ein Mann Hebamme sein kann?
Kilian Lanig tut genau das. Der gebürtige Franke ist einer von rund 20-30 männlichen Hebammen in ganz Deutschland – eine verschwindend kleine Zahl unter 25.000-27.000 Hebammen insgesamt (der Deutsche Hebammenverband (DHV) bestätigte 2025 etwa 136 in Kliniken tätige Männer, wobei sich die Angaben oft auf aktiv geburtshilflich tätige Personen beziehen). Früher hätte man ihn „Entbindungspfleger" genannt, heute heißt es schlicht: Hebamme.
(Red.: Katja Völkl)
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