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Sorge dich nicht, vertraue! (5/8)
Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein spricht über die Rechtfertigung im Glauben.
„Sorge dich nicht, vertraue!“ Das ist eine Aufforderung, die sinngemäß an vielen Stellen der Bibel zu finden ist. Dabei kann diese Ermunterung angesichts drohender Gefahren manchmal ziemlich weltfremd erscheinen. Ist es nicht verständlich, dass wir uns in einer bedrohlichen Situation Sorgen machen und Angst empfinden?
Natürlich ist das so. Und die Zuversicht, die Gott uns schenken möchte, hat auch nichts mit Sorglosigkeit zu tun. Der Neutestamentler Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein geht in acht Vorträgen darauf ein. Sie wurden 2023 bei einem mehrtätigen Bibelseminar auf dem Schönblick aufgezeichnet, einem christlichen Gästezentrum in Schwäbisch Gmünd.
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Natürlich kann der christliche Glaube nicht als menschliche Leistung verstanden werden. Luther betonte ganz stark, daß wir nicht aus unserer eigenen Kraft, aus menschlichem Vermögen zu Gott kommen … mehroder an IHN glauben können. Sondern das Wirken des Heiligen Geistes schafft die Umkehr des Herzens eines Menschen. Dennoch gibt es auch eine zweite Sicht des Glaubens, die im Hebräerbrief ausgedrückt wird: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Schon in den Psalmen wird sehr stark unterschieden zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Ganz sicher ist der christliche Glaube, wenn er recht verstanden wird, Beziehung, Beziehung zu Jesus Christus. Doch vor der Beziehung steht eine Entscheidung, eine Antwort, für die viele Menschen bis heute kein Verständnis zeigen. Paulus schreibt dazu treffend: Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? Schon von Abraham ist uns gesagt, daß er dem Ruf Gottes eine Antwort gegeben hat: Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete ER ihm als Gerechtigkeit an. Der Ruf Gottes an die sündige Welt ist das Evangelium der GNADE. Die Einladung besteht immer noch darin, daß wir Menschen gerecht werden im Glauben an Jesus, nämlich daß ER für unsere Sünde am Kreuz Sein Leben hingegeben hat. Es liegt nicht in unserer Verantwortung als Christ, die Antwort, die Reaktion der Menschen vorwegzunehmen oder diese als nicht notwendig aufzufassen. Es liegt vielmehr an einem Christen, der durch Jesus die Erlösung empfangen hat, die Botschaft weiterzugeben.
Natürlich kann der christliche Glaube nicht als menschliche Leistung verstanden werden. Luther betonte ganz stark, daß wir nicht aus unserer eigenen Kraft, aus menschlichem Vermögen zu Gott kommen … mehroder an IHN glauben können. Sondern das Wirken des Heiligen Geistes schafft die Umkehr des Herzens eines Menschen. Dennoch gibt es auch eine zweite Sicht des Glaubens, die im Hebräerbrief ausgedrückt wird: Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Schon in den Psalmen wird sehr stark unterschieden zwischen Gläubigen und Ungläubigen. Ganz sicher ist der christliche Glaube, wenn er recht verstanden wird, Beziehung, Beziehung zu Jesus Christus. Doch vor der Beziehung steht eine Entscheidung, eine Antwort, für die viele Menschen bis heute kein Verständnis zeigen. Paulus schreibt dazu treffend: Weißt du nicht, daß dich Gottes Güte zur Buße leitet? Schon von Abraham ist uns gesagt, daß er dem Ruf Gottes eine Antwort gegeben hat: Und Abram glaubte dem HERRN, und das rechnete ER ihm als Gerechtigkeit an. Der Ruf Gottes an die sündige Welt ist das Evangelium der GNADE. Die Einladung besteht immer noch darin, daß wir Menschen gerecht werden im Glauben an Jesus, nämlich daß ER für unsere Sünde am Kreuz Sein Leben hingegeben hat. Es liegt nicht in unserer Verantwortung als Christ, die Antwort, die Reaktion der Menschen vorwegzunehmen oder diese als nicht notwendig aufzufassen. Es liegt vielmehr an einem Christen, der durch Jesus die Erlösung empfangen hat, die Botschaft weiterzugeben.