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Sorge dich nicht, vertraue! (4/8)
Prof. Dr. Hans-Joachim Eckstein spricht über die Verborgenheit Gottes.
"Sorge dich nicht, vertraue!" Das ist eine Aufforderung, die sinngemäß an vielen Stellen der Bibel zu finden ist. Dabei kann diese Ermunterung angesichts drohender Gefahren manchmal ziemlich weltfremd erscheinen. Ist es nicht verständlich, dass wir uns in einer bedrohlichen Situation Sorgen machen und Angst empfinden?
Natürlich ist das so. Und die Zuversicht, die Gott uns schenken möchte, hat auch nichts mit Sorglosigkeit zu tun. Der Neutestamentler Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein geht in acht Vorträgen darauf ein. Sie wurden 2023 bei einem mehrtätigen Bibelseminar auf dem Schönblick aufgezeichnet, einem christlichen Gästezentrum in Schwäbisch Gmünd.
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Ja, Gott ist Liebe, Licht und Leben. Ja, in Jesus Christus ist die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes eindeutig geworden. Dennoch bleibt Gottes Handeln in dieser Welt gerade im Blick auf die … mehrGeschichte der Welt zumindest unklar, wenn nicht sehr widersprüchlich. Bei dem Tsunami 2004 in Südostasien verloren über 230.000 Menschen ihr Leben. Die beiden Weltkriege forderten ca. 80 Millionen Menschenleben, davon 6 Millionen Menschen jüdischer Herkunft, die durch den Holocaust getötet wurden. Der Turm von Siloah begrub 18 Menschen unter sich. Jesus sagte: Wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen! (Lukas 13,5) Die Geschichte der Menschheit ist eine sehr wechselvolle Geschichte, vielleicht eben auch eine Abfolge von Gericht und GNADE. Jesus hat den Tun-Ergehen-Zusammenhang im Leben von uns Menschen nicht pauschal geleugnet oder für völlig abwegig erklärt. Wer hier auf Johannes 9,2f. verweisen will, muß zugleich auch auf Johannes 5,14 schauen. Wir sind allzumal Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten. (Römer 3,23) Der Lohn der Sünde aber ist der Tod. (Römer 6,23) Heute leben wir in einer sterbenden Schöpfung, weil die Sünde der Menschheit überhand genommen hat und weiter überhand nehmen wird. (Siehe hierzu Galater 6,7f.)
Ja, Gott ist Liebe, Licht und Leben. Ja, in Jesus Christus ist die Liebe und die Barmherzigkeit Gottes eindeutig geworden. Dennoch bleibt Gottes Handeln in dieser Welt gerade im Blick auf die … mehrGeschichte der Welt zumindest unklar, wenn nicht sehr widersprüchlich. Bei dem Tsunami 2004 in Südostasien verloren über 230.000 Menschen ihr Leben. Die beiden Weltkriege forderten ca. 80 Millionen Menschenleben, davon 6 Millionen Menschen jüdischer Herkunft, die durch den Holocaust getötet wurden. Der Turm von Siloah erschlug 18 Menschen. Jesus sagte: Wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen! (Lukas 13,5) Die Geschichte der Menschheit ist eine sehr wechselvolle Geschichte, vielleicht eben auch eine Abfolge von Gericht und GNADE. Jesus hat den Tun-Ergehen-Zusammenhang im Leben von uns Menschen nicht pauschal geleugnet oder für völlig abwegig erklärt. Wer hier auf Johannes 9,2f. verweisen will, muß zugleich auch auf Johannes 5,14 schauen. Wir sind allzumal Sünder und ermangeln des Ruhmes, den wir bei Gott haben sollten. (Römer 3,23) Der Lohn der Sünde aber ist der Tod. (Römer 6,23) Heute leben wir in einer sterbenden Welt, weil die Sünde der Menschheit überhand genommen hat und weiter überhand nehmen wird. (Siehe hierzu Galater 6,7f.)