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Sorge dich nicht, vertraue! (3/8)
Was dabei helfen kann, einen krank machenden Glauben zu überwinden.
„Sorge dich nicht, vertraue!“ Das ist eine Aufforderung, die sinngemäß an vielen Stellen der Bibel zu finden ist. Dabei kann diese Ermunterung angesichts drohender Gefahren manchmal ziemlich weltfremd erscheinen. Ist es nicht verständlich, dass wir uns in einer bedrohlichen Situation Sorgen machen und Angst empfinden?
Natürlich ist das so. Und die Zuversicht, die Gott uns schenken möchte, hat auch nichts mit Sorglosigkeit zu tun. Der Neutestamentler Professor Dr. Hans-Joachim Eckstein geht in acht Vorträgen darauf ein. Sie wurden 2023 bei einem mehrtätigen Bibelseminar auf dem Schönblick aufgezeichnet, einem christlichen Gästezentrum in Schwäbisch Gmünd.
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Kommentare (1)
Gott der Schöpfer hat Seiner Schöpfung und damit auch uns Menschen eine Bestimmung des Guten gegeben (Genesis 1,26f.31). Die Herkunft des Bösen aber, die Quelle des Bösen ist bis heute nicht … mehrhinreichend geklärt. Das Böse kann in seinem Ursprung nicht in den Menschen hineingelegt werden. Das Böse ist eine widergöttliche Macht, über deren Existenz wir nicht viel wissen. Wir wissen nicht, woher diese Macht des Bösen kommt. Gott selbst spricht in Jesaja 45,7: „Ich erschaffe das Licht und mache das Dunkel, ich bewirke das Heil und erschaffe das Unheil. Ich bin der HERR, der das alles vollbringt.“ In Römer 11 lesen wir von den Gerichtswegen Gottes, die für uns Menschen unergründlich sind. Es liegt also nicht alles am Gottesbild, welches ein Mensch hat. Sondern das biblische Gottesbild ist ein sehr differenziertes. Gott zeigt sich als Richter, dessen Handeln wir Menschen nicht verstehen können. Martin Luther sagte im Blick auf den verborgenen Gott: Haltet euch nicht an den großen, ewigen, allmächtigen Gott, dessen Wege ihr nicht verstehen könnt, dessen Wesen ihr nicht fassen könnt. Haltet euch aber an das uns Menschen zugewandte Angesicht Gottes in Jesus Christus. Haltet euch an diesen Gott der Liebe und der Barmherzigkeit.
Weil wir das Böse nicht verstehen können, weil die Macht des Bösen auch nach uns greift, bitten wir im Vaterunser um die Erlösung von dem Bösen. Diese Erlösung hat Jesus am Kreuz vollbracht. Wir müssen mit Jesus verbunden sein, um Heil und Rettung zu erfahren.