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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Nächstenliebe und Wunder

Gedanken von Oliver Jeske über den Bibeltext Apostelgeschichte 2,43b.

Es kam aber Furcht über alle, und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel.

Apostelgeschichte 2,43b

In Deutschland gibt es circa 17 Millionen Einpersonenhaushalte. Nicht jeder Mensch, der allein lebt, ist automatisch einsam. Trotzdem wärmt es mir das Herz, wenn ich über den Lebensstil der allerersten Nachfolger von Jesus Christus lese. Der Arzt und Evangelist Lukas berichtet in der sogenannten Apostelgeschichte darüber.

Da ist von regelmäßigen Treffen die Rede. Von gemeinsamem Feiern und Gebet. Niemand bleibt auf der Strecke – weder in seinen spirituellen Bedürfnissen noch in materiellen Nöten.

Wie schön! Und offensichtlich scheint sich auch Gott selbst darüber zu freuen. Denn mitten in der ausführlichen Beschreibung der Gemeinschaft heißt es:

„Durch die Apostel geschahen viele Wunder und Zeichen.“ (Apostelgeschichte 2,43b)

Anders ausgedrückt: Dort, wo Menschen im Namen von Jesus Nächstenliebe üben, da stellt sich Gott dazu. Ja, er tut das Menschenunmögliche. Er befähigt Menschen, Wunder zu wirken.

Angesichts der Einsamkeit in Deutschland: Was für eine Verheißung liegt darauf, wenn Christen sich zu einsamen Menschen aufmachen. Ihre Nähe suchen. Zeit mit ihnen teilen. Verknüpft mit der Botschaft: Gott ist interessiert an dir. Er liebt dich.

Ja, dann können Wunder geschehen.

►   Infos zur Apostelgeschichte

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Jutta /

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