/ Das Gespräch
Nach der Wahl: Kann der Neustart gelingen?
Was ist von der künftigen Regierung tatsächlich zu erwarten? Über das und mehr spricht Regina König mit Horst Kretschi und Markus Baum.
Bis Ostern soll die neue Regierung im Amt sein, das wünscht sich CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz. Doch was ist von einer künftigen Regierung tatsächlich zu erwarten? Was macht die AfD in Ostdeutschland so erfolgreich und wie politisch sollten sich Kirchen und Gemeinden in Zukunft zu Wort melden? Über das und mehr spricht Regina König mit ihren Kollegen Horst Kretschi und Markus Baum.
Ihr Kommentar
Kommentare (4)
Vielen Dank, dass Sie sich diesem Thema gestellt haben! Ich glaube, wir müssen als Christen, bei aller Unterschiedlichkeit, immer Jesu zentralen Auftrag an uns als Maßstab nehmen: Lieben! Gott … mehrlieben, unseren Nächsten lieben und uns selbst lieben ... und auf Nachfrage, wer der Nächste ist, hat Jesus das Gleichnis vom barmherzigen Samariter erzählt- (sicherlich kein Zufall, dass es sich bei dem Samariter um einen verachteten, falschgläubigen Ausländer handelt). Unser Auftrag muss doch unstrittig sein!
Was das dann konkret heißt, muss natürlich diskutiert werden.
Der Egoismus eines Einzelnen, einer Gruppe oder eines Landes, also Neid, Hass, Hetze, Gleichgültigkeit, Rassismus und Gewalt sind für Christen keine Option!
Herrn Merz wünsche ich Gottes Segen, auch wenn ich ihn nicht gewählt habe; von uns Christen erhoffe ich, dass wir spätestens jetzt mutig und wach für Jesu Auftrag arbeiten- privat, aber auch unbedingt politisch!
Sie ermuntern explizit zur Diskussion. In Zusammenschau der Sendung kann man ein gewisses Bemühen um Sachlichkeit erkennen, Natürlich musste uns die Verachtung der AfD demonstriert werden. Etwas … mehranderes war nicht zu erwarten! Der Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland ist darin begründet, dass wir DDR-sozialisierten Bürger ,die "sozialistische Demokratie" im ganzen Facettenreichtum mit Unterdrückung der Meinungsfreiheit, Zensur, Bespitzelung, Verrat, Aufbau von Feindbildern, Belogenwerden durch den Staatsfunk und ideologischer Unterwanderung der staatlichen Institutionen , am eigenen Leibe erleben "durften". Die politischen Entwicklungen in den letzten Jahren gehen leider wieder in diese Richtung, und wir wollen nicht erneut, jetzt in einer öko-sozialistischen Demokratie (Diktatur), leben müssen. Nein, es ist kein unbestimmtes Gefühl, sondern Realität-Meldestellen gegen Hass und Hetze, Denunziantentum, Hausdurchsuchungen wegen eines Post im Internet, hämisches Grinsen von Staatsanwälten nach Wegnahme von Handys und Laptops usw. Wie berechtigt unser Misstrauen in das Wahlversprechen der CDU war, zeigt sich nur wenige Tage nach der Wahl. Vergessen das 5-Punkte-Programm zur Migration und das Einhalten der Schuldenbremse, nur das Festhalten an der Brandmauer, dem Steigbügelhalter für eine linke Politik, das gerät nicht ins Wanken .
Lt. den Kirchenfürsten sind christliche Werte und AfD nicht kompatibel, aber LSBTQ-Bewegung entspricht natürlich biblischen Normen.
Mit sehr großem Interesse habe ich Ihre Sendung nach der Wahl gehört. Genau solche Orientierungs- und Sortierungshilfen brauche ich gerade in diesen kälter werdenden Zeiten. Wir müssen darüber reden. Damit wir nicht gelähmt und stumm bleiben. Damit wir wieder Perspektiven sehen können.
Mich interessiert nicht, was die Politiker wollen! Mich interessiert, was Gott will!