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„Mutbriefe“ schenken Hoffnung bei Suizidgedanken

Briefe von Menschen für Menschen sagen in schweren Zeiten: „Du bist nicht allein!“.

Psychische Krisen treffen viele Menschen. Manche trifft es gar so sehr, dass sie darüber nachdenken, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Wie kann man hier helfen, Hoffnung spenden? Menschen aus Dresden versuchen es mit einem neuen Angebot im Internet: Die Plattform mutpost.de versteht sich als niedrigschwelliger, geschützter Raum. Im Mittelpunkt stehen persönliche Worte statt Ratgebertexte; Gedanken, Erfahrungen und Botschaften, die zeigen sollen: Niemand ist allein!

Mehr über das Projekt erfahren Sie im Interview von Johannes Kolk mit Christiane Felsenstein vom Werner-Felber-Institut für Suizidprävention e.V. mit Sitz in Dresden.

Hilfe bei Suizid-Gedanken

Wenn es Ihnen nicht gut geht oder Sie daran denken, sich das Leben zu nehmen, versuchen Sie, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Das können Freunde oder Verwandte sein, es gibt aber auch Hilfsangebote. Die Telefonseelsorge ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 erreichbar. Es gibt auch die Möglichkeit einer E-Mail-Beratung oder eines Hilfe-Chats. Weitere Informationen finden Sie bei der Telefonseelsorge.

Bei akuter Gefahr gilt:

  • Notruf: 112
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Weitere Anlaufstellen sind unter anderem:

Eine Übersicht mit Hilfsangeboten ist auch direkt auf Mutpost.de zu finden.

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