/ Anstoß - Gedanken zum Tag
Mit Gott in die Wissenschaft
Gedanken von Hans Wagner zum Bibeltext Sprüche 1,7.
Die Furcht des HERRN ist der Anfang der Erkenntnis. Die Toren verachten Weisheit und Zucht.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben ... eine gern gewählte Formulierung, um einen Standpunkt zu untermauern. Aber was bedeutet sie eigentlich? Grundsätzlich gilt: Wissenschaftliche Ergebnisse geben einen aktuellen Stand zu einer bestimmten Forschung wieder. Darum passt auch die Formulierung: Nach heutigen Erkenntnissen, denn es wird immer weiter geforscht und es gibt möglicherweise bald wieder neue Entdeckungen!
In der Medizin können wir davon einen guten Eindruck bekommen. So sind zum Beispiel vor über 100 Jahren noch viele Menschen an einer Blinddarmentzündung gestorben. Heute erscheint die Entfernung des Blinddarms eher als Kleinigkeit. Wissenschaftliche Forschungen haben dies möglich gemacht.
Manche Menschen betonen eine große Diskrepanz oder gar Widersprüche zwischen der Wissenschaft und dem Glauben an den Gott der Bibel. Solche Bedenken sind aber unbegründet, denn schon im Alten Testament ist im Buch der Sprüche in Kapitel 1 zu lesen: "Die Ehrfurcht, mit der man dem HERRN begegnet, steht am Anfang von allem Wissen. Nur Dumköpfe schätzen Weisheit und Bildung gering." Ein beeindruckendes Zitat, das aus meiner Sicht beides betont: Wir brauchen Wissen und Wissenschaft und können sie sehr wertschätzen. Gleichzeitig sollte uns immer bewusst sein, dass alles in unserem Leben von Gott kommt. Nach und nach erlangen wir Erkenntnis über seine Schöpfung und ihre Zusammenhänge. Schon so manche Forscher sind in ihrer Arbeit plötzlich der Ehrfurcht Gottes begegnet. Wie gut!
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Kommentare (2)
Wenn Alles in unserem Leben von Gott kommt, dann kommt auch das Leid, sogar das Böse, das Unheil, das Verderben, das Versagen - als Versagung - und das grundlegende Scheitern eines Menschen in seinem … mehrLeben von Gott. Dann ist Gott immer sowohl der Gott, der segnet, als auch der Gott, der Gericht hält. Dann müssen wir Menschen immer auf der Hut sein vor einem Gott, der Ja zu uns sagt, aber auch Nein. Es gibt dann keine Sicherheit gegenüber Gott, außer wir wären vollkommen, daß wir Gottes Willen entsprechen könnten. Gott selbst muß sich einem Menschen offenbaren als ein Gott der Liebe und der Versöhnung. Als Menschen sind wir machtlos gegenüber unseren eigenen Fehlern und Schwachheiten. Wir sind immer abhängig von Gottes GNADE und Barmherzigkeit. Wenn wir heute in diese Welt schauen, dann sehen wir einen totalen Kulturabbruch bis in die Christenheit hinein. Was das zu bedeuten hat, wissen wir nicht, denn Gottes Wege sind uns verborgen. Wenn aber Alles von Gott kommt, dann können wir unser Leben nur dann richtig verstehen, wenn wir mit Gott leben, wenn wir uns der Liebe Gottes in Jesus Christus öffnen. Auch dann können Leid und Schmerz über uns kommen, es können Dinge geschehen, die wir nicht verstehen. Gott bleibt auch nach der Offenbarung von Jesus doch auch der ferne Gott, dessen Wesen wir nicht begreifen können und dessen Wege und Gedanken himmelhoch höher sind als unsere menschlichen Wege und Gedanken. (Jesaja 55,8f.)
Eine beachtenswerte und gute Auslegung zu Wissenschaft, Forschung, der Erkenntnis und Ehrfuhrcht Gottes. "Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die du geschaffen durch dein Allmachtswort ... … mehrdann jauchzt mein Herz dir großer Herrscher zu wie groß bist Du." Danke.
Herzliche Grüße
Dieter Bodmer