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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Meine, Deine, Ihre Tage

Gedanken von Markus Baum zum Bibeltext von Psalm 37,18.

Der HERR kennt die Tage der Frommen, und ihr Erbe wird ewiglich bleiben.

Psalm 37,18

Von uns Menschen gibt’s ja eine ganze Menge, aktuell etwas mehr als 8,3 Milliarden. Und all diese Menschen haben eine ganze Menge gemeinsam: Zum Beispiel den biologischen Bauplan – die Tatsache, dass grundsätzlich alle Menschen begabt sind und enorme Möglichkeiten in sich tragen.

Der Bibel zufolge sind zwar ausnahmslos alle Menschen für die Gemeinschaft mit Gott geschaffen, und Gott ist definitionsgemäß ewig, ist nicht an Raum und Zeit gebunden. Sie und ich allerdings schon. Wir Erdlinge müssen alle eines Tages abtreten. Und was nach dem Tod passiert, dafür sind Sie und ich nicht mehr zuständig.

Völlig ahnungslos müssen wir, was das betrifft, allerdings auch nicht sein. Ebenfalls in der Bibel finden sich Hinweise, wie sich Gott die Sache gedacht hat. In Psalm 37 zum Beispiel – einem Stück aus dem mindestens 2.500 Jahre alten Lieder- und Gebetbuch Israels.

Psalm 37 widmet sich der Frage: Macht es einen Unterschied, ob ich meinen Weg in dieser Welt im Sinne Gottes aufrecht und ethisch anständig gehe oder nicht? Der Psalm unterscheidet da fein säuberlich zwischen den Frevlern einerseits – und den Rechtschaffenen andererseits.

Zu den Frevlern will ich, nachdem ich Psalm 37 gelesen habe, nun wirklich nicht gehören. Von den Rechtschaffenen heißt es dort in Vers 18: „Der HERR kennt die Tage der Rechtschaffenen, und ihr Erbteil wird ewig bestehen.“

Meine, Deine, Ihre Tage sind also tatsächlich gezählt. Von Gott nämlich. Und Menschen, die sich an Gott halten und an seinen Maßstäben orientieren, haben offensichtlich Zukunft. Es gibt etwas zu erben. Etwas Beständiges. Für mich klingt das verheißungsvoll. Da will ich dabei sein.

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Jutta /

„Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts; ihr Tun ist ein Gräuel, da ist keiner, der Gutes tut.“ (Psalm 14,1) Ich will keine der gottlosen Menschen sein und denke, Gott wird es zu schätzen wissen!