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Magdeburg – eine Stadt in Trauer
Landesbischof Kramer: „Wir müssen dem Schmerz Raum geben.“
Der 20. Dezember 2024 wird als ein Datum der Trauer in die Stadtgeschichte Magdeburgs eingehen. Sechs Tote hat der Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt gefordert und über 300 Verletzte. 600 Menschen gelten als Betroffene. „Viele Menschen sind traumatisiert“, sagt Friedrich Kramer, Landesbischof der Ev. Kirche in Mitteldeutschland. Zum Gespräch stehen u.a. Mitarbeitende der Telefonseelsorge zur Verfügung, kirchliche Notfallseelsorger und Kriseninterventionsteams.
Mitgefühl und Unterstützung sind groß in Magdeburg. Und doch sind auch andere Kräfte aktiv: die Polizei spricht von rassistisch motivierten Angriffen. Der Attentäter, Taleb A., 50 Jahre alt, ist saudi-arabischer Staatsbürger. Seine Todesfahrt schürt Fremdenhass. „Das ist bitter“, sagt Friedrich Kramer, „wenn Trauer umschlägt in Verachtung und Wut.“ Ein Beitrag von Regina König.
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