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/ Anstoß - Gedanken zum Tag

Komm mit!

Elke Drossmann über Matthäus 9,9

Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.

Matthäus 9,9

Ich sitze am Schreibtisch. Jesus kommt vorbei und sagt: „Folge mir nach.“ Ich schaue Jesus skeptisch an und frage: „Welche Pläne hast du? Was hast du mit mir vor?“ Vermutlich würde ich mitgehen. Ist ja Jesus. Ich kenne ihn bereits von Kindesbeinen an und weiß: Was Jesus sagt, hat Hand und Fuß.

Doch Matthäus? Er hatte vor gut 2.000 Jahren vielleicht schon etwas von Jesus gehört. Gerüchteweise. Er sitzt nicht am Schreibtisch, sondern an seiner Zollstation. Jesus legt ihm kein Geld auf den Tisch, um passieren zu können. Im Matthäusevangelium, Kapitel 9, Vers 9 steht (GNB): „Jesus ging weiter und sah einen Zolleinnehmer an der Zollstelle sitzen. Er hieß Matthäus. Jesus sagte zu ihm: „Komm, folge mir!“ Und Matthäus stand auf und folgte ihm.“

Kein fragender Blick, kein Nachfragen. Noch nicht mal die Frage nach dem Ausweis: „Jesus, wer bist du eigentlich?“ Matthäus spürt: Schließe dich Jesus an. Matthäus steht auf und geht mit Jesus und den anderen Jüngern mit. Was für ein Jesus und was für ein Matthäus! Er ist, was sein Name bedeutet: Eine Gabe Gottes. Ohne Matthäus hätten nur elf Schüler Jesus begleitet. Ohne ihn fehlte sein Evangelium im Neuen Testament.

 Wie verhalten Sie sich, wenn Jesus Sie an Ihrem Arbeitsplatz aufsucht und sagt: „Komm mit!“ Stehen Sie auf und gehen mit Jesus?

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