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„Kirche des Jahres 2026“: Stadtkirche Zöblitz

Ein Gotteshaus voller Überraschungen, Geschichten und kleiner Schätze.

Im ausgehenden Mittelalter hat der Serpentinstein Zöblitz wohlhabend gemacht, doch nach dem Zweiten Weltkrieg geriet die stolze Erzgebirgs-Stadt im deutsch-tschechischen Grenzgebiet ins Abseits. Neue Aufmerksamkeit erhoffen sich die Zöblitzer nun von einem besonderen Titel: ihre Stadtkirche wurde von der „Stiftung zur Erhaltung kirchlicher Baudenkmäler“ mittels einer bundesweiten Umfrage zur „Kirche des Jahres 2026“ gekürt. Gemeinsam mit Wolfram Rohloff, Pfarrer der ev.-luth. Heilandskirchgemeinde Zöblitz-Lauterbach, hat sich

Regina König die Stadtkirche angesehen und dabei einiges entdeckt: nicht nur die Silbermannorgel, einen prunkvollen Taufstein und die 550 Jahre alte Betglocke, sondern auch eine ungewöhnliche protestantische Beicht-Praxis.

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